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Zielgruppe

Stand

In der Gebäudetechnik dauert die Dokumentation einer Anlage fast so lange wie ihr Einbau.

Ein TGA-Unternehmen mit 600 Mitarbeitern, Heizung, Lüftung, Sanitär und Gebäudeautomation aus einer Hand, 25 laufende Großprojekte: Kalkulation in RIB iTWO, Auftragsabwicklung in pds, Planung in Revit und liNear, Mängel in PlanRadar, Herstellerdokumente in 200 Ordnern auf dem Projektlaufwerk. Ein Klinikneubau geht in die Übergabe, und ein Praktikant sitzt seit zwei Wochen daran, aus den Portalen von 80 Herstellern Betriebsanleitungen, Datenblätter, Konformitätserklärungen und Wartungsvorgaben für 3.000 verbaute Komponenten herunterzuladen und in die Struktur der Revisionsunterlagen zu sortieren. Nebenan arbeitet ein Kalkulator ein Leistungsverzeichnis mit 4.000 Positionen durch, und der Projektleiter sucht den Mailverkehr, mit dem er den dritten Nachtrag nach einer Planänderung begründen will. KI für Gebäudetechnik fängt bei diesen Dokumentenmengen an: Herstellerunterlagen finden, zuordnen, prüfen, und der Projektleiter gibt frei, was an den Bauherrn geht.

Anfrage

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Abläufe

Fünf Abläufe, die sich bei TGA-Anlagenbauern lohnen

Im Anlagenbau wird an Technik und Montage verdient, und der Großteil der Bürozeit geht in Dokumente, die niemand gern schreibt und jeder braucht. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.

  • Revisionsunterlagen aus Herstellerdokumenten zusammenstellen

    Herstellerportale, pds, Projektlaufwerk, Revit, Übergabeplattform des Bauherrn

    Für die Übergabe eines Klinikneubaus braucht der Bauherr zu 3.000 verbauten Komponenten von 80 Herstellern Datenblatt, Betriebsanleitung, Konformitätserklärung und Wartungsvorgabe, sortiert nach seiner Gliederung. Der Ablauf liest die Stückliste aus Auftrag und Modell, sucht je Komponente die Dokumente in den Herstellerportalen und in Ihrer Ablage, prüft Typ, Version und Sprache gegen die verbaute Komponente und legt sie in die geforderte Struktur. Komponenten ohne vollständige Unterlagen, veraltete Versionen und Dokumente, die nur auf Englisch vorliegen, markiert er. Der Projektleiter prüft die Liste der Lücken, fordert nach und gibt die Mappe frei, bevor sie an den Bauherrn geht.

  • Leistungsverzeichnisse mit tausenden Positionen zuordnen und vorkalkulieren

    GAEB-Dateien, RIB iTWO, Nevaris, Herstellerpreislisten, Stammpositionen

    Ein Leistungsverzeichnis für die Lüftung eines Bürokomplexes hat 4.000 Positionen: Kanäle nach Querschnitt, Formteile, Geräte mit Leistungsdaten, Dämmung, Regelung. Der Ablauf liest jede Position, erkennt Bauteil, Dimension und Leistungsanforderung, ordnet den passenden Herstellerartikel oder das gleichwertige Produkt Ihres Hauslieferanten zu und schlägt Material- und Montageansatz aus Ihren Stammpositionen und den letzten Projekten vor. Positionen mit widersprüchlichen Angaben, Fabrikatsbindung oder ohne Treffer markiert er und sammelt Rückfragen an den Fachplaner. Der Kalkulator bestätigt stapelweise und bepreist die markierten Positionen selbst. Angeboten wird, was er freigibt.

  • Planungsstände und Revisionen mit dem Ausführungsstand vergleichen

    Revit, BIM-Plattform, Planserver, PlanRadar, Exchange

    In einem Großprojekt kommen über zwei Jahre 40 Planrevisionen je Gewerk, als neue Modellversion oder als Planstand auf dem Server, oft ohne Änderungsliste. Der Ablauf vergleicht neue und alte Version, listet geänderte Bauteile, Trassen und Mengen auf, prüft gegen den Montagestand aus der Baustellen-App, was bereits gebaut ist und von der Änderung betroffen wäre, und formuliert Rückfragen an den Planer als Entwurf. Änderungen mit Auswirkung auf bereits bestelltes Material oder laufende Montage markiert er zuerst. Der Projektleiter entscheidet, was Rückfrage, Nachtrag oder einfach Umsetzung wird.

  • Nachträge aus Planänderungen begründen und belegen

    Exchange, Projektlaufwerk, RIB iTWO, Planserver, Word

    Ein Nachtrag nach Planänderung braucht die Kette: alte und neue Planung, Anordnung des Bauherrn, Mehrleistung, Preis nach Vertragsgrundlage, Auswirkung auf die Bauzeit. In einem Projekt mit 2.000 Mails und 40 Planständen sucht ein Projektleiter dafür tagelang. Der Ablauf liest Schriftverkehr, Planrevisionen und Besprechungsprotokolle, ordnet sie der Änderung zu, zieht die Mehr- und Mindermengen aus dem Planvergleich, baut die Nachtragsbegründung nach Ihrem Aufbau als Entwurf und legt die Belege an. Was fehlt, etwa eine schriftliche Anordnung, markiert er. Preis und Versand entscheidet der Projektleiter.

  • Wartungsverträge für Großanlagen mit Prüfintervallen und Störungshistorie führen

    pds, Gebäudeleittechnik, ELO, Exchange, Kundenportal

    Der Servicebereich betreut 400 Anlagen in 90 Gebäuden mit Wartungsverträgen, die je Komponente Intervalle, Prüfpflichten und Reaktionszeiten festlegen, dazu Störmeldungen aus der Gebäudeleittechnik und Serviceberichte der Monteure. Der Ablauf liest Verträge und Berichte, führt je Anlage Fälligkeiten, erledigte Wartungen und Störungen zusammen, plant die Einsätze für das nächste Quartal als Vorschlag und markiert Anlagen mit wiederkehrenden Störungen oder überfälligen Prüfungen. Der Serviceleiter prüft den Vorschlag, verschiebt und gibt frei; der Kunde bekommt den Terminvorschlag erst nach seiner Freigabe.

Systeme

Typische Systeme bei TGA-Anlagenbauern

Kalkulation, Planung und Baustelle laufen in getrennten Welten, und die Herstellerdokumente liegen in Portalen und Ordnern. Dazwischen entsteht die Handarbeit.

Systemvernetzung im Detail

  • Kalkulation und AbrechnungRIB iTWO, Nevaris, pds, Streit V.1
  • Planung und BerechnungAutodesk Revit, liNear, Trimble Nova, EPLAN
  • Modelle und KoordinationBIM-Plattformen, Solibri, Navisworks, Planserver
  • Baustelle und MängelPlanRadar, Capmo, Baustellen-Apps, Fotodokumentation
  • Betrieb und ServiceGebäudeleittechnik, Wartungsplanung, CAFM-Systeme der Kunden, Störmeldeportale
  • Dokumente und KommunikationELO, SharePoint, Projektlaufwerke, Microsoft 365, Herstellerportale

Einwände

Was bei TGA-Anlagenbauern besonders zählt

Die Einwände, die im Anlagenbau zuerst fallen, und unsere Antwort darauf.

  • Fristen und Dokumentationspflichten nach VOB/B bei Nachträgen, Abnahmen und Mängelrügen. Der Ablauf bereitet vor, der Projektleiter entscheidet und versendet. Jeder Nachtrag und jede Rüge trägt die Belege, aus denen sie stammen, und das Protokoll zeigt, wann der Entwurf entstand und wer ihn freigab. Fristen erinnert der Ablauf, einhalten muss sie weiterhin ein Mensch, aber er sieht sie früher.
  • Normen wie VDI 6022 oder DIN EN 12599 bestimmen den Umfang der Dokumentation. Die geforderten Nachweise sind je Norm und Anlagentyp bekannt und werden zur Prüfliste des Ablaufs: Welche Dokumente, Messprotokolle und Hygienenachweise müssen für diese Anlage vorliegen, und liegen sie vor? Fehlendes markiert der Ablauf, bewerten und unterschreiben bleibt beim Fachverantwortlichen.
  • Projekte laufen über Jahre, Versionen und Zuständigkeiten müssen getrennt bleiben. Deshalb arbeitet der Ablauf immer mit Projekt, Planstand und Datum als festem Anker und schreibt nichts in einen anderen Stand. Jede Zuordnung ist protokolliert und rückholbar, und ein Projektleiterwechsel ändert nur, wer freigibt. Das ist für ein Zweijahresprojekt verlässlicher als Ordnerstrukturen im Kopf einzelner Mitarbeiter.
  • Mitbestimmung des Betriebsrats, sobald Monteurdaten ausgewertet werden. Serviceplanung rechnet mit Fälligkeiten und Anlagen, nicht mit der Leistung einzelner Monteure. Sobald ein Ablauf Arbeitszeiten oder Leistungsdaten berühren könnte, gilt die Mitbestimmung nach § 87 Absatz 1 Nummer 6 BetrVG; wir legen dem Betriebsrat vor dem Bau offen, welche Daten gelesen werden und wofür, und bauen nur, was vereinbart ist.
  • Modelle und Planunterlagen gehören dem Bauherrn oder Planer. Pläne und Modelle verlassen Ihre Umgebung nicht. Für Abläufe, die darauf zugreifen, wählen wir die Betriebsart im Haus oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag, der Datenfluss ist je Ablauf dokumentiert, und keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell. Was Ihre Projektverträge zur Weitergabe sagen, prüfen wir vor dem Bau.

Nachweis

Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen

Große Dokumentbestände gegen ein Regelwerk prüfen, Fundstellen markieren und je Stelle freigeben lassen kennen wir aus der Energietechnik: Für einen börsennotierten Hersteller von Brennstoffzellen mit rund 400 Mitarbeitern, zehn Live-Domains und Service-Inhalten in elf Sprachen liest ein Ablauf den gesamten Textbestand und markiert Umweltaussagen nach der EU-Richtlinie 2024/825 mit Fundort und Einstufung. Ein Werkzeug zeigt je Seite den Handlungsbedarf, Umformulierungen folgen dem Redaktionsleitfaden, und jede Stelle gibt ein Mensch frei. Dasselbe Muster, Soll aus Norm oder Vertrag gegen Ist im Bestand, steckt in den Revisionsunterlagen und im Planvergleich oben.

Was dort schiefging: Die erste Einstufung war zu streng und meldete zu viele Stellen, bis das Regelwerk nachgeschärft war; und die Übersetzungen brauchten zwei Runden, weil Fachbegriffe doppelt belegt waren. Auf den Anlagenbau übersetzt: Wann eine Herstellerunterlage als unvollständig oder veraltet gilt, legen wir in den ersten Wochen mit Ihrem Projektleiter fest, sonst markiert der Ablauf jede zweite Komponente. Und Bauteilbezeichnungen, die bei Planer, Hersteller und Großhandel verschieden heißen, bekommen vor dem ersten Leistungsverzeichnis eine Zuordnungstabelle.

Fallstudie: Regeltexte über zehn Domains

Preise

Preise für Anlagenbauer der technischen Gebäudeausrüstung (TGA)

Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Revisionsunterlagen aus Herstellerdokumenten zusammenstellen" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.

Rückfragen

Fragen von TGA-Anlagenbauern

Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.

Dürfen Modelle, Pläne und Kalkulationen durch eine KI laufen?

Ja, wenn Sie bestimmen, wo das Modell läuft, und das vertraglich geregelt ist. Kalkulationen sind Ihre Geschäftsgeheimnisse, Pläne und BIM-Modelle oft Eigentum des Bauherrn mit Weitergabebeschränkung; dafür bauen wir mit Modellen im Haus oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag, und keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell. Welche Daten je Ablauf wohin fließen, steht unter Datensouveränität.

Ersetzt das RIB iTWO, Revit oder unsere Dokumentenplattform?

Nein. Kalkuliert wird in RIB iTWO, geplant in Revit, abgelegt in ELO oder SharePoint; das bleibt. Unsere Abläufe übernehmen, was zwischen den Systemen heute Praktikanten, Kalkulatoren und Projektleiter von Hand machen: Dokumente suchen und zuordnen, Positionen Artikeln zuordnen, Planstände vergleichen, Belege zusammenführen. Geschrieben wird über Schnittstellen und Importformate, die Ihre Systeme vorsehen. Wo ein Modul des Herstellers reicht, sagen wir das in der Analyse.

Was kostet das an interner Zeit, bei Projektleitern, die ohnehin keine haben?

Die Analyse braucht drei Tage mit den Menschen, die die Arbeit machen: ein Kalkulator, ein Projektleiter, jemand aus der Dokumentation oder dem Service. Danach braucht der Umbau einen Ansprechpartner für Regeln und Freigaben, keine Projektgruppe. Die erste Revisionsmappe läuft parallel zum alten Weg, danach prüft der Projektleiter nur noch die Liste der Lücken statt der Ordner.

Wir haben 80 Mitarbeiter und zwei Gewerke. Lohnt sich das bei uns?

Ja, wenn ein Handgriff in Menge anfällt, etwa jährlich 30 Leistungsverzeichnisse oder sechs Übergaben mit Revisionsunterlagen. Unter etwa 50 Mitarbeitern rechnet sich ein Umbau zum Festpreis selten, das sagen wir offen; dort hilft eher die Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben oder der Weg über eine Unternehmensgruppe. Der Potenzial-Check gibt in zehn Minuten eine erste Einschätzung, der Kostenrechner eine Größenordnung.

Übergabe

Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.

Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.

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