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Zielgruppe

Stand

Im Metall- und Fassadenbau wird jedes Element zweimal gebaut: einmal in der Halle, einmal in Papier.

Ein Fassadenbauer mit 250 Mitarbeitern, Konstruktion, Fertigung und Montage im Haus: Elemente in LogiKal, Stahlbau in Tekla, Warenwirtschaft in proALPHA, Projektordner auf dem Server, Zulieferangebote für Glas, Profile und Beschläge im Postfach des Einkaufs. Ein Bürogebäude mit 900 Fenster- und Fassadenelementen steht vor der Abnahme, und eine Mitarbeiterin stellt seit einer Woche den Ordner mit Leistungserklärungen, Herstellererklärungen und CE-Dokumenten zusammen: aus den Portalen von 30 Herstellern, für jede Glasart, jeden Beschlag, jedes Profilsystem, in der Version, die zum Lieferdatum galt. Gleichzeitig arbeitet der Kalkulator eine Fassadenausschreibung mit 600 Positionen durch, deren Elemente er erst zählen muss, bevor LogiKal rechnen kann. KI für Metallbau fängt bei diesen Dokumenten- und Positionsmengen an: lesen, zuordnen, prüfen, und Projektleiter und Kalkulator geben frei, was rausgeht.

Anfrage

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Abläufe

Fünf Abläufe, die sich bei Metallbauern, Fenster- und Fassadenbauern lohnen

Ein Metallbauer verdient an Konstruktion, Fertigung und Montage. Die Dokumente, die der Bauherr und die Bauproduktenverordnung verlangen, bringen kein Geld, kosten aber Wochen. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.

  • Leistungserklärungen und CE-Dokumente je Projekt zusammenstellen

    Herstellerportale, proALPHA, LogiKal, Projektlaufwerk, Übergabeplattform

    Für ein Projekt mit 900 Elementen aus Profilen, Gläsern, Beschlägen und Füllungen von 30 Herstellern braucht die Übergabe zu jedem Bauprodukt die Leistungserklärung in der zum Lieferdatum gültigen Version, dazu Herstellererklärungen und die eigene Leistungserklärung je Elementtyp. Der Ablauf liest die Stückliste aus LogiKal und die Bestellungen aus proALPHA, sucht je Produkt das Dokument im Herstellerportal oder in Ihrer Ablage, prüft Produktbezeichnung, Version und Datum gegen die Lieferung und legt es in die Projektstruktur. Fehlende, veraltete oder nicht eindeutig zuzuordnende Dokumente markiert er. Der Projektleiter prüft die Lückenliste und gibt die Mappe frei.

  • Fassaden- und Fensterausschreibungen aus GAEB lesen und Elementlisten bilden

    GAEB-Dateien, LogiKal, Klaes, Excel, Exchange

    Eine Fassadenausschreibung kommt mit 600 Positionen als GAEB-Datei: Elemente nach Maß, Öffnungsart und Glasaufbau beschrieben, Anforderungen an Schall, Wärme und Einbruchschutz im Langtext verstreut. Bevor LogiKal rechnen kann, muss jemand daraus eine Elementliste machen. Der Ablauf liest jede Position, zieht Maße, Stückzahl, Öffnungsart, Glasaufbau und Anforderungswerte heraus, bildet Elementtypen, ordnet sie Ihren Profilsystemen zu und legt die Liste zum Import in LogiKal oder Klaes an. Positionen mit widersprüchlichen Maßen, fehlenden Werten oder Fabrikatsbindung markiert er und sammelt Rückfragen an den Planer. Der Kalkulator prüft die Elementliste, bevor er kalkuliert.

  • Zulieferangebote für Glas, Profile und Beschläge vergleichen und übernehmen

    Exchange, Excel, proALPHA, LogiKal, Lieferantenportale

    Je Projekt holt der Einkauf drei Glasangebote, zwei Profilangebote und Beschlagsangebote ein, als PDF mit eigener Gliederung, Positionsnummern des Lieferanten und Zuschlägen im Kleingedruckten. Der Ablauf liest die Angebote, ordnet jede Lieferantenposition dem Element oder der Stückliste zu, rechnet Zuschläge für Formate, Kanten und Mindermengen ein, baut den Preisvergleich auf und markiert, was abweicht: fehlende Positionen, abweichende Glasaufbauten, Lieferzeiten jenseits des Montagetermins. Der Einkäufer entscheidet, welcher Lieferant den Zuschlag bekommt; die gewählten Preise übernimmt der Ablauf nach seiner Freigabe in die Kalkulation.

  • Nachträge aus Planänderungen begründen und mit Fotos belegen

    Exchange, Projektlaufwerk, Fotodokumentation der Montage, proALPHA, Word

    Der Bauherr ändert die Fassadenteilung im zweiten Obergeschoss, nachdem 40 Elemente gefertigt sind. Der Nachtrag braucht die Kette aus Planständen, Freigabemails, Fertigungsstand, Montagefotos und Mehrkosten. Der Ablauf liest Schriftverkehr, Planrevisionen und Fertigungsdaten, ordnet sie der Änderung zu, zieht die betroffenen Elemente aus LogiKal, stellt Fotos mit Zeitstempel dazu und baut die Nachtragsbegründung nach Ihrem Aufbau als Entwurf. Was in der Kette fehlt, etwa die schriftliche Anordnung, markiert er. Der Projektleiter prüft Begründung und Preis und entscheidet über den Versand.

  • Wartungsangebote für Türen und Brandschutzelemente aus der Auftragshistorie erzeugen

    proALPHA, abas, Exchange, Kundenportal, Streit V.1

    In zwanzig Jahren hat der Betrieb mehrere tausend Türen, Tore und Brandschutzelemente verbaut, die jährlich gewartet und geprüft werden sollten. Der Ablauf liest aus der Auftragshistorie, welche Elemente wo verbaut sind und wann die letzte Wartung war, erzeugt je Kunde ein Wartungsangebot nach Elementtyp und Preisliste, bereitet das Anschreiben vor und markiert Objekte mit Eigentümerwechsel oder unklarem Ansprechpartner. Der Serviceleiter prüft die Liste und gibt frei; der Monteur bekommt den Termin erst nach Zusage des Kunden. Aus dem Archiv wird ein Servicegeschäft, ohne dass jemand Ordner durchsieht.

Systeme

Typische Systeme bei Metallbauern, Fenster- und Fassadenbauern

Die Systemsoftware der Profilhersteller rechnet und konstruiert, die Warenwirtschaft kauft und fertigt, die Dokumente der Hersteller liegen in Portalen. Dazwischen entsteht die Handarbeit.

Systemvernetzung im Detail

  • Fenster- und FassadenkonstruktionOrgadata LogiKal, Klaes, Adulo, SchüCal
  • Stahlbau und CADTekla Structures, HiCAD, Autodesk Inventor, AutoCAD
  • GlasA+W, Glaskonfiguratoren der Hersteller, Lieferantenportale
  • Warenwirtschaft und ERPproALPHA, abas, Streit V.1, Microsoft Dynamics 365
  • Dokumente und NachweiseHerstellerportale, Projektlaufwerke, DMS, Übergabeplattformen der Bauherren
  • Baustelle und KommunikationFotodokumentation, Aufmaß-Apps, Microsoft 365, Exchange

Einwände

Was bei Metallbauern, Fenster- und Fassadenbauern besonders zählt

Die Einwände, die im Metall- und Fassadenbau zuerst fallen, und unsere Antwort darauf.

  • Bauproduktenverordnung: Leistungserklärungen müssen vollständig und richtig zugeordnet sein. Darum prüft der Ablauf jedes Dokument gegen Produkt, Version und Lieferdatum und markiert, was nicht eindeutig passt, statt es einzusortieren. Jede Zuordnung trägt Quelle und Zeitpunkt. Der Projektleiter sieht vor der Übergabe die Lücken, und die eigene Leistungserklärung nach der Verordnung (EU) Nr. 305/2011 unterschreibt weiterhin die verantwortliche Person im Haus.
  • Fristen nach VOB/B bei Nachträgen und Bedenkenanmeldungen. Der Ablauf bereitet vor und erinnert, der Projektleiter entscheidet und versendet. Jeder Nachtrag trägt die Belege, aus denen er stammt, und das Protokoll zeigt, wann der Entwurf entstand und wer ihn freigab. Eine Bedenkenanmeldung geht damit schneller raus, nicht ungeprüft.
  • Schweißtechnische Nachweise nach EN 1090 verlangen lückenlose Dokumentation. Werkseigene Produktionskontrolle, Schweißerqualifikationen und Prüfprotokolle liegen bei Ihnen in Ordnern und Systemen. Der Ablauf hält sie je Bauteil und Projekt zusammen und markiert, was fehlt oder abgelaufen ist, etwa eine Schweißerprüfung. Bewerten und freigeben bleibt bei der Schweißaufsicht; der Ablauf macht ihr die Lücken sichtbar, bevor der Auditor sie findet.
  • Konstruktionsdetails und Systemlizenzen der Profilhersteller sind vertraulich. Systemdaten und Konstruktionen verlassen Ihre Systeme nicht. Für Kalkulation und Konstruktion wählen wir die Betriebsart im Haus oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag, keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell, und was die Lizenzbedingungen der Systemgeber zur Weitergabe sagen, prüfen wir vor dem Bau.
  • Fertigungsdaten darf niemand automatisch ändern. Richtig, und das tut auch kein Ablauf. Änderungswünsche des Bauherrn und Aufmaße von der Baustelle werden mit den Fertigungsdaten verglichen, Abweichungen werden markiert und dem Konstrukteur vorgelegt. Geändert wird in LogiKal oder Tekla erst, wenn er es entscheidet, und jede Änderung ist protokolliert.

Nachweis

Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen

Herstellerdaten in großer Menge beschaffen, prüfen und zuordnen kennen wir aus dem Industriehandel: Für einen unabhängigen Händler für Industrie-Ersatzteile mit rund 50 Mitarbeitern haben wir Millionen Teile von 2.226 Herstellern in Salesforce bearbeitet, Herstellertexte mit Faktenanker recherchiert, elf Qualitätsprüfungen je Datensatz, bitgleiches Rollback und ein Rollout von zehn Herstellern je Woche, mit Wochenbericht und Stoppschalter. 3,3 Millionen Seiten entstanden, die Salesforce-Abfragen sanken um 71 Prozent. Dasselbe Muster, je Produkt und Hersteller das richtige Dokument mit Quelle und Datum, steckt in den Leistungserklärungen oben.

Was dort schiefging: Die ersten Texte nannten Konzernzugehörigkeiten, die nicht mehr stimmten, seitdem gilt die Regel, dass jede Angabe Datum und Quelle trägt; und eine Prüfung auf Umlaute fehlte in der ersten Woche. Auf den Metallbau übersetzt: Eine Leistungserklärung gilt im Ablauf nur mit Versionsdatum und Herkunftsportal, weil der Hersteller sie überarbeitet haben kann, seit das Element geliefert wurde. Und die Prüfschritte, etwa Produktbezeichnung gegen Lieferschein, stehen vor dem ersten Projekt fest, nicht nach der ersten Reklamation.

Fallstudie: Produktdaten in Millionenmenge

Preise

Preise für Metallbauer, Fenster- und Fassadenbauer

Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Leistungserklärungen und CE-Dokumente je Projekt zusammenstellen" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.

Rückfragen

Fragen von Metallbauern, Fenster- und Fassadenbauern

Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.

Dürfen Konstruktionsdaten, Kalkulationen und Lieferantenpreise durch eine KI laufen?

Ja, wenn Sie bestimmen, wo das Modell läuft, und das vertraglich geregelt ist. Konstruktionen, Systemdaten und Einkaufspreise sind Geschäftsgeheimnisse, teils mit Lizenzbedingungen der Profilhersteller; dafür bauen wir mit Modellen im Haus oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag, und keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell. Welche Daten je Ablauf wohin fließen, steht unter Datensouveränität.

Ersetzt das LogiKal, Klaes oder unsere Warenwirtschaft?

Nein. LogiKal oder Klaes konstruieren und kalkulieren Elemente, proALPHA oder abas kaufen ein und fertigen; das bleibt. Unsere Abläufe übernehmen, was davor und daneben heute von Hand läuft: Positionen aus der Ausschreibung zur Elementliste machen, Zulieferangebote vergleichen, Dokumente je Projekt zusammenstellen, Nachträge belegen. Geschrieben wird über Import- und Exportformate, die Ihre Systeme vorsehen. Wo ein Modul des Herstellers reicht, sagen wir das in der Analyse.

Wie viel Zeit kostet das den Betrieb, und wer muss dabei sein?

Die Analyse braucht drei Tage mit den Menschen, die die Arbeit machen: ein Kalkulator, ein Projektleiter, jemand aus Einkauf oder Dokumentation. Der Umbau eines Ablaufs dauert vier bis sechs Wochen und braucht einen Ansprechpartner für Regeln und Freigaben. Das erste Projekt läuft parallel zum alten Weg, danach prüft der Projektleiter nur noch die markierten Dokumente und Positionen.

Wir sind ein Metallbaubetrieb mit 30 Mitarbeitern. Lohnt sich das?

Unter etwa 50 Mitarbeitern rechnet sich ein Umbau zum Festpreis selten, das sagen wir offen. Eine Ausnahme ist ein Betrieb, der eine Sache in Menge macht, etwa 40 Ausschreibungen im Jahr oder ein großes Archiv an verbauten Türen für das Wartungsgeschäft. Für kleinere Betriebe lohnt sich der Weg über eine Kooperation mehrerer Betriebe oder den Systemgeber, der dasselbe Werkzeug für seine Partner anbietet. Der Potenzial-Check gibt in zehn Minuten eine erste Einschätzung.

Übergabe

Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.

Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.

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