Zielgruppe
Im Onlinehandel geht die Zeit nicht in das Sortiment, sondern in 3.000 Artikeltexte bis Freitag.
Ein Händler mit 180 Mitarbeitern, eigenem Shop auf Shopware, Marktplatzanbindung über Tradebyte, Produktdaten in Akeneo, Kundenservice in Zendesk, Lager und Rechnungen in Xentral. Montag kommt der Saisonkatalog: 3.000 neue Artikel von 40 Lieferanten, als Excel in 40 Spaltenordnungen, Bilder im Zip, Maße in Zoll und Zentimeter gemischt. Bis Freitag braucht jeder Artikel Attribute, einen Text für den Shop, eine gekürzte Fassung für zwei Marktplätze und Übersetzungen für Österreich, Frankreich und die Niederlande. Vier Content-Redakteure schaffen 60 Artikel am Tag. Im Kundenservice fragen am selben Tag 400 Kunden nach Lieferstatus und Retourenlabel, die Antwort steht in Shop und Versandsystem, und die Retourenabteilung sieht, dass ein Pullover zum dritten Mal mit „fällt klein aus“ zurückkommt, ohne dass der Text geändert wird. KI für Onlinehändler beginnt deshalb bei der Lieferanten-Excel und im Ticket, nicht beim Chatbot auf der Startseite.
Anfrage
Welcher Ablauf kostet Sie bei Onlinehändlern und E-Commerce-Unternehmen am meisten Zeit?
Beschreiben Sie ihn in drei Sätzen. Wir melden uns am nächsten Werktag mit einer ersten Einschätzung, ob sich KI dort lohnt, und mit einem Terminvorschlag für ein Gespräch von 30 Minuten.
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Abläufe
Fünf Abläufe, die sich bei Onlinehändlern und E-Commerce-Unternehmen lohnen
Sortiment, Preis und Marke bleiben Ihre Entscheidung. Umgebaut wird das Übertragen, Schreiben und Beantworten in Menge. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.
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Lieferantendaten vereinheitlichen und Produkttexte erzeugen
Akeneo, Lieferanten-Excel, Shopware, Tradebyte, Übersetzungsspeicher
3.000 neue Artikel je Saison, von 40 Lieferanten in 40 Formaten. Der Ablauf liest jede Liste, ordnet Spalten den Attributen des PIM zu, rechnet Einheiten um, erkennt Dubletten und fehlende Pflichtfelder und schreibt je Artikel den Shop-Text, die Marktplatzfassung mit Zeichenlimit und die Übersetzungen in drei Sprachen nach Ihrem Redaktionsleitfaden und Glossar. Jede Aussage im Text hat einen Anker im Datensatz, nichts wird erfunden. Markiert wird, was der Lieferant nicht geliefert hat: Material, Herstelleradresse, Pflegehinweis. Die Redaktion gibt stapelweise frei, erst dann geht es ins PIM.
Texte und Inhalte in MengeLeistung -
Kundenanfragen klassifizieren und mit Shopdaten beantworten
Zendesk, Shopify, Versandtracking, Billbee, Zahlungsanbieter
400 Tickets am Tag, davon 250 zu Lieferstatus, Retourenlabel, Rechnungskopie und Adressänderung. Der Ablauf liest das Ticket, erkennt Kunde und Bestellung, holt Status aus Shop, Versandsystem und Zahlungsanbieter und bereitet die Antwort mit den echten Daten vor: Paketnummer, voraussichtlicher Liefertag, Link zum Label. Beschwerden, Zahlungsstreit und alles mit Rechtsbezug ordnet er einem Menschen zu und fasst den Fall zusammen. In den ersten Wochen sendet der Service jede Antwort selbst, später nur noch die markierten; die Regel dafür legen Sie fest.
Vertrieb und KommunikationLeistung -
Retourengründe auswerten und Produktangaben korrigieren
Retourenportal, Shopsystem, Akeneo, Produktbewertungen, Excel
Bei 20.000 Retouren im Monat steht zu jeder ein Grund, oft als Freitext. Der Ablauf liest Gründe und Bewertungen je Artikel, erkennt Muster wie „fällt klein aus“, „Farbe anders als abgebildet“ oder „Maßangabe falsch“, vergleicht sie mit Retourenquote und Größenverteilung und schlägt je betroffenem Artikel die Korrektur vor: Größenhinweis, geänderte Maßtabelle, neues Attribut, Bildnachbesserung. Der Vorschlag kommt mit den Belegen, aus denen er stammt. Die Redaktion oder der Einkauf entscheidet, der Text im PIM ändert sich erst nach Freigabe, und die Wirkung wird im Folgemonat gemessen.
Daten in Ordnung bringenLeistung -
Marktplatz-Reklamationen und Bewertungen beantworten
Marktplatz-Postfächer, Tradebyte, Zendesk, Bewertungsportale
Zwei Marktplätze mit eigenen Nachrichtenfenstern, Antwortfristen und Bewertungssystemen, dazu 150 Bewertungen am Tag im Shop. Der Ablauf liest Nachrichten und Bewertungen über die Schnittstellen, ordnet sie Bestellung und Artikel zu, erkennt fristgebundene Fälle wie A-bis-Z-Anträge oder Rückerstattungsforderungen und bereitet Antworten in der Tonart des Marktplatzes vor, mit den Regeln, die der Marktplatz für Händlerantworten setzt. Alles mit Fristrisiko steht oben in der Liste. Der Service sendet, was er freigibt; der Ablauf meldet wöchentlich, welche Artikel Bewertungen unter drei Sternen sammeln.
Vertrieb und KommunikationLeistung -
Rechnungen und Gutschriften der Dienstleister abgleichen
Logistikrechnungen, Zahlungsanbieter-Abrechnungen, Marktplatzabrechnungen, Xentral, DATEV
Monatlich kommen die Abrechnungen von Paketdienst, Fulfillment, Zahlungsanbieter und Marktplätzen, zusammen zehntausende Positionen mit Gebühren, Rückerstattungen und Nachbelastungen. Der Ablauf liest jede Abrechnung, ordnet Positionen den Bestellungen und Retouren zu, prüft Gebühren gegen den Vertrag und Gewichtsklassen gegen die Artikeldaten und listet Abweichungen je Dienstleister: doppelt berechnete Pakete, falsche Gebührenstufe, nicht gutgeschriebene Retoure. Die Buchhaltung sieht die Klärungsliste mit Belegen und gibt frei, was reklamiert oder gebucht wird. Nichts wird ohne ihre Freigabe gebucht.
Daten in Ordnung bringenLeistung
Systeme
Typische Systeme bei Onlinehändlern und E-Commerce-Unternehmen
Shop, PIM, Marktplatzanbindung, Ticketsystem und ERP sind meist fünf verschiedene Produkte mit fünf Schnittstellen. Dazwischen und in den Lieferanten-Excels entsteht die Handarbeit.
- ShopsystemeShopware, Shopify, Adobe Commerce (Magento), JTL-Shop, WooCommerce
- ProduktdatenAkeneo, JTL-Wawi, Lieferanten-Excel, Bilddatenbanken
- MarktplätzeTradebyte, plentymarkets, Marktplatz-Postfächer, Marktplatzabrechnungen
- Auftrag, Lager, VersandXentral, Billbee, plentymarkets, Versanddienstleister, Fulfillment-Partner
- KundenserviceZendesk, Freshdesk, Bewertungsportale, Retourenportal
- VerwaltungDATEV, Zahlungsanbieter, Microsoft 365, Google Workspace
Einwände
Was bei Onlinehändlern und E-Commerce-Unternehmen besonders zählt
Die Einwände, die bei Onlinehändlern zuerst fallen, und unsere Antwort darauf.
- Widerrufsrecht und Informationspflichten im Shop. Rechtstexte, Widerrufsbelehrung und Pflichtangaben im Bestellablauf bleiben Sache Ihres Rechtsberaters oder Ihres Schutzpakets, da schreibt kein Ablauf mit. Die Abläufe arbeiten an Produkttexten und Kundenantworten, und dort gilt: keine Zusage, die nicht aus den Daten oder Ihren Regeln stammt. Eine Rückerstattungszusage im Ticket geht nur nach Freigabe raus.
- Die Produktsicherheitsverordnung verlangt Herstellerangaben je Artikel. Der Datenablauf prüft beim Einlesen, ob Herstellername, Anschrift, elektronische Adresse und Warnhinweise je Artikel vorliegen, und markiert jeden Artikel, bei dem der Lieferant sie nicht geliefert hat. Ein Artikel ohne diese Angaben wird nicht veröffentlicht, sondern mit einer vorbereiteten Rückfrage an den Lieferanten vorgelegt.
- Verpackungsgesetz und ElektroG mit Registrierungspflichten. Registrierungen beantragen und melden bleibt bei Ihnen oder Ihrem Dienstleister. Der Ablauf hilft an der Datenseite: Er erkennt beim Einlesen Elektroartikel und Verpackungsangaben, pflegt die Kennzeichen als Attribut und liefert die Mengen je Zeitraum als Grundlage für Ihre Meldung, mit Quelle je Zahl.
- Marktplatzregeln ändern sich oft, eine Sperre wäre teuer. Deshalb sendet der Ablauf auf Marktplätzen nichts ohne Freigabe, hält die Antwortregeln je Marktplatz in einer Liste, die wir mit Ihnen pflegen, und meldet, wenn eine Nachricht nicht in das bekannte Muster passt, statt sie zu beantworten. Textfassungen für Marktplätze prüft er gegen Zeichenlimit und verbotene Inhalte, bevor sie übertragen werden.
- Kundendaten und Marketing unterliegen der DSGVO. Der Serviceablauf arbeitet mit den Daten der Bestellung, nach der der Kunde selbst fragt, nicht mit Profilen. Wo das Modell läuft, entscheiden Sie je Ablauf; Produkttexte können in der Cloud entstehen, Tickets auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag. Keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell.
Nachweis
Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen
Produkttexte in Menge mit Prüfung kennen wir von einem unabhängigen Händler für Industrie-Ersatzteile mit rund 50 Mitarbeitern: Millionen Teile von 2.226 Herstellern in Salesforce, Herstellertexte mit Faktenanker recherchiert, elf Qualitätsprüfungen je Text, bitgleiches Rollback, Rollout zehn Hersteller je Woche, am Ende 3,3 Millionen Seiten und 71 Prozent weniger Salesforce-Abfragen, mit Wochenbericht und Stoppschalter. 3.000 Saisonartikel in drei Sprachen sind derselbe Ablauf in kleinerer Menge und mit mehr Sprachen.
Was dort schiefging: Die ersten Texte nannten veraltete Konzernzugehörigkeiten, daraus wurde die Regel, dass Herkunftsangaben nur mit Datum und Quelle gelten; und eine Prüfung auf Umlaute fehlte in der ersten Woche. Für einen Onlinehändler heißt das: Herstellerangaben nach Produktsicherheitsverordnung stehen nur mit Quelle und Datum im Artikel, und Zeichensatz, Zeichenlimit und Maßeinheit werden je Marktplatz geprüft, bevor der erste Artikel übertragen wird.
Preise
Preise für Onlinehändler und E-Commerce-Unternehmen
Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Lieferantendaten vereinheitlichen und Produkttexte erzeugen" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.
Rückfragen
Fragen von Onlinehändlern und E-Commerce-Unternehmen
Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.
Dürfen Kundendaten aus Tickets und Bestellungen durch eine KI laufen?
Ja, wenn Sie bestimmen, wo das Modell läuft, und das vertraglich geregelt ist. Tickets und Bestelldaten laufen bei uns mit Modellen auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag oder im Haus; für Produkttexte aus Lieferantendaten, die keine Personendaten enthalten, kann ein Cloud-Modell die bessere Wahl sein. Keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell. Welche Daten je Ablauf wohin fließen, steht unter Datensouveränität.
Ersetzt das Akeneo, unser PIM oder das Ticketsystem?
Nein. PIM, Shop und Ticketsystem bleiben die Systeme, in denen Daten und Vorgänge leben. Der Ablauf sitzt davor: Er macht aus 40 Lieferanten-Excels fertige Datensätze für das PIM und aus einem Ticket eine fertige Antwort im Ticketsystem. Wo eine Funktion Ihres PIM oder ein Zendesk-Modul die Aufgabe schon erfüllt, sagen wir das in der Analyse und bauen nichts daneben.
Wie gut sind die Übersetzungen, und wer prüft sie?
Der Ablauf übersetzt mit Ihrem Glossar und Ihrem Übersetzungsspeicher, damit Fachbegriffe und Markenwörter gleich bleiben, und prüft Längen, Einheiten und Pflichtangaben je Land. In der Einführung liest ein Muttersprachler Stichproben je Sprache, bis die Fehlerquote unter Ihrer Schwelle liegt; danach nur noch markierte Artikel. Bei einem Hersteller brauchten Übersetzungen zwei Runden wegen doppelt belegter Fachbegriffe, das Glossar fängt genau das ab.
Wir sind 15 Leute mit einem Shop. Lohnt sich das?
Für die meisten Abläufe nicht zum Festpreis, das sagen wir offen. Unter etwa 50 Mitarbeitern trägt sich ein Umbau nur bei einem Ablauf mit viel Menge, und im Onlinehandel gibt es den manchmal auch bei 15 Leuten: 3.000 Artikel sind 3.000 Artikel, egal wie groß das Team ist. Die Analyse rechnet das vor. Der Potenzial-Check gibt eine erste Einschätzung in zehn Minuten.
Verweis
Weiterlesen zu KI für Onlinehändler
Übergabe
Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.
Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.