Zielgruppe
Im Elektro- und SHK-Großhandel steckt der Innendienst zwischen Handwerkerfoto und Artikelnummer.
Ein Fachgroßhändler für Elektrotechnik mit 600 Mitarbeitern, 18 Abholmärkten und 9.000 Handwerkskunden: SAP S/4HANA im Kern, Pimcore für 400.000 Artikel mit ETIM-Klassifikation, ein Shopware-Shop mit IDS-Connect-Anbindung an die Handwerkersoftware, Lobster_data für die Herstellerkataloge. Um 7 Uhr morgens schickt ein Elektromeister ein Foto vom Typenschild eines defekten Leitungsschutzschalters mit dem Text "brauch ich morgen, 12 Stück". Der Innendienst sucht den Artikel, prüft den Bestand am nächsten Markt, fragt den Preis aus dem Objektrahmen nach und legt den Auftrag an, zwanzig Minuten für eine Bestellung über 90 Euro. Daneben liegt ein Leistungsverzeichnis mit 240 Positionen, das bis Mittwoch bepreist sein soll. KI für Elektrogroßhandel fängt bei diesem Foto an: erkennen, zuordnen, Auftrag vorbereiten, und der Innendienst bestätigt statt sucht.
Anfrage
Welcher Ablauf kostet Sie bei Sanitär- und Elektrogroßhändlern am meisten Zeit?
Beschreiben Sie ihn in drei Sätzen. Wir melden uns am nächsten Werktag mit einer ersten Einschätzung, ob sich KI dort lohnt, und mit einem Terminvorschlag für ein Gespräch von 30 Minuten.
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Abläufe
Fünf Abläufe, die sich bei Sanitär- und Elektrogroßhändlern lohnen
Der Großhandel lebt davon, dass der Handwerker in Minuten eine Antwort bekommt. Heute liefert der Innendienst diese Minuten mit Suchen und Abtippen. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.
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Handwerkerbestellungen aus Foto, Mail und Portal den Artikeln zuordnen
Microsoft 365, WhatsApp Business, SAP S/4HANA, Pimcore, Shopware
An einem Standort gehen täglich 300 Bestellungen außerhalb des Shops ein: Mails mit Freitext, Fotos von Typenschildern und Verpackungen, Bestellzettel aus dem Portal. Der Ablauf liest Text und Bild, erkennt Hersteller, Typ und Menge, ordnet den Artikel aus dem Stamm zu, prüft Bestand am nächsten Markt und Kundenpreis und legt den Auftragsvorschlag in SAP an. Unsichere Treffer, Artikel ohne Bestand oder Preise außerhalb der Kondition sind markiert. Der Innendienst bestätigt den Auftrag mit einem Klick oder korrigiert ihn, bevor etwas gebucht wird.
Werkzeuge, die zu Ihnen passenLeistung -
Herstellerdaten nach ETIM und BMEcat einlesen und prüfen
Lobster_data, Pimcore, Contentserv, Herstellerportale
Von 900 Lieferanten kommen jährlich tausende BMEcat-Dateien und Preislisten in unterschiedlichem Zustand. Der Ablauf liest jede Lieferung, prüft ETIM-Klasse und Merkmale auf Vollständigkeit und Plausibilität, gleicht Herstellernummer, EAN und Verpackungseinheit mit dem Bestand ab und legt Änderungen als Vorschlag im PIM an. Fehlende Merkmale, Einheitenfehler und widersprüchliche Angaben werden je Hersteller gesammelt und als Rückmeldung an den Hersteller vorbereitet. Der Datenmanager gibt den Stapel frei; jede Änderung ist protokolliert und rückholbar.
Daten in Ordnung bringenLeistung -
Leistungsverzeichnisse bepreisen und Alternativen vorschlagen
GAEB-Dateien, SAP S/4HANA, Pimcore, Excel
Ein Elektrobetrieb schickt ein Leistungsverzeichnis mit 240 Positionen, halb als GAEB-Datei, halb als PDF, Fabrikat "oder gleichwertig". Der Ablauf liest jede Position, erkennt die technischen Anforderungen, ordnet passende Artikel aus dem Stamm zu, zieht Kundenpreis und Objektkondition und schlägt bei Lieferengpass oder Preisvorteil eine gleichwertige Alternative mit Begründung vor. Positionen ohne eindeutigen Treffer sind markiert. Der Innendienst prüft die markierten Zeilen, entscheidet über Alternativen und gibt das Angebot frei.
Vertrieb und KommunikationLeistung -
Objektkonditionen anfragen und in Aufträge übernehmen
Herstellerportale, Microsoft 365, SAP S/4HANA, Konditionsverwaltung
Für ein Bauvorhaben mit 120 Wohnungen gelten Objektpreise, die bei fünf Herstellern einzeln angefragt werden, als Mail oder PDF zurückkommen und sechs Monate gelten. Der Ablauf liest die Anfrage des Handwerkers, bereitet die Objektanfragen an die Hersteller vor, liest deren Zusagen, legt die Konditionen mit Laufzeit und Objektbezug in SAP an und prüft bei jeder Bestellung zum Objekt, ob der richtige Preis gezogen wird. Abgelaufene Konditionen und abweichende Preise werden gemeldet. Anlage und Verlängerung gibt der Vertrieb frei.
Vertrieb und KommunikationLeistung -
Lieferantenrechnungen und Bonusabrechnungen prüfen
SAP S/4HANA, DMS, Lieferantenverträge, Excel
Monatlich kommen 4.000 Lieferantenrechnungen und zum Jahresende die Bonusabrechnungen der Hersteller mit Staffeln, die in Rahmenverträgen stehen. Der Ablauf liest Rechnung, Bestellung und Wareneingang, erkennt Preis-, Mengen- und Konditionsabweichungen und bereitet die Rückfrage an den Lieferanten vor. Bei Bonusabrechnungen rechnet er die Staffeln aus den Vertragsdaten nach und stellt die Abweichung mit Rechenweg dar. Was passt, geht zur Zahlung; was abweicht, landet mit Begründung beim Einkauf, der entscheidet.
Daten in Ordnung bringenLeistung
Systeme
Typische Systeme bei Sanitär- und Elektrogroßhändlern
ERP, PIM und Shop sind gesetzt, meist durch die Verbundgruppe. Die Handarbeit liegt in den Zugängen: Mail, Foto, Fax, PDF, Herstellerportal.
- ERP und WarenwirtschaftSAP S/4HANA, GEVIS ERP, eNVenta ERP, Infor, Microsoft Dynamics 365
- ProduktdatenPimcore, Contentserv, ETIM-Klassifikation, BMEcat-Kataloge
- Shop und KundenanbindungShopware, Intershop, IDS Connect, Open Masterdata
- DatenaustauschLobster_data, EDI, Herstellerportale, GAEB-Dateien
- KommunikationMicrosoft 365, WhatsApp Business, Telefonanlage, Faxserver
Einwände
Was bei Sanitär- und Elektrogroßhändlern besonders zählt
Die Einwände, die im Elektro- und SHK-Großhandel zuerst fallen, und unsere Antwort darauf.
- Produktsicherheitsverordnung und Händlerpflichten. Die Prüfung, ob zu einem Artikel Konformitätserklärung, Kennzeichnung und verantwortliche Person im Datensatz hinterlegt sind, ist ein Datenabgleich, den der Ablauf über den ganzen Bestand macht statt stichprobenweise. Fehlende Angaben werden je Hersteller gesammelt und angefordert. Die Entscheidung über Listung oder Sperre bleibt bei Ihrem Produktmanagement.
- Rücknahmepflichten nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz. Welche Artikel unter das Gesetz fallen und welche Registrierung der Hersteller hat, ist ein Merkmal am Artikel. Der Ablauf prüft, ob es gepflegt ist, und meldet Lücken. Rücknahmeanfragen von Handwerkern lassen sich wie Bestellungen lesen und dem richtigen Vorgang zuordnen.
- IDS Connect und Open Masterdata sind gesetzt. Das ist gut so, wir bauen daran nichts um. Die Standards decken den Weg aus der Handwerkersoftware in Ihren Shop ab. Die Abläufe kümmern sich um alles, was nicht über diesen Weg kommt: Fotos, Freitext, Fax, PDF-Leistungsverzeichnisse, und übergeben das Ergebnis an ERP und Shop in deren Formaten.
- Der Handwerker erwartet die Antwort in Minuten. Darum lesen die Abläufe die Anfrage, sobald sie eintrifft, und legen den Vorschlag fertig vor. Der Innendienst prüft, statt zu suchen, und antwortet in der Zeit, in der er heute den Artikel findet. Die Antwort kommt weiter von einem Menschen, nur früher.
- Die Verbundgruppe entscheidet über die Systeme. Wir arbeiten mit den Schnittstellen und Formaten, die ERP, PIM und Shop ohnehin anbieten, und ändern an den Systemen nichts. Was die Verbundgruppe zentral liefert, etwa Stammdaten, übernehmen wir als Quelle. Ein Ablauf lässt sich auch gemeinsam für mehrere Häuser der Gruppe betreiben.
Nachweis
Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen
Den Umgang mit Herstellerdaten in großer Menge kennen wir aus zwei Projekten: Für einen unabhängigen Händler für Industrie-Ersatzteile mit rund 50 Mitarbeitern haben wir Herstellertexte zu Millionen Teilen von 2.226 Herstellern mit Faktenanker recherchiert, mit elf Qualitätsprüfungen abgesichert und mit bitgleichem Rollback eingespielt, zehn Hersteller je Woche; die Salesforce-Abfragen sanken um 71 Prozent. Für einen europäischen Technologie-Distributor haben wir Produktdaten aus PDF-Datenblättern gezogen und Anfragen aus einem Sammelpostfach automatisch zugeordnet.
Was dort schiefging, gehört dazu: Beim Distributor steckten in alten Datenblättern Einheitenfehler, die der Prüfschritt heute abfängt; beim Ersatzteilhändler fehlte in der ersten Woche eine Prüfung auf Umlaute. Für ETIM-Daten aus 900 Herstellerquellen heißt das: Einheiten, Zeichensätze und Verpackungseinheiten bekommen von Anfang an eigene Prüfregeln, bevor der erste Datensatz in das PIM geht.
Preise
Preise für Sanitär- und Elektrogroßhandel
Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Handwerkerbestellungen aus Foto, Mail und Portal den Artikeln zuordnen" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.
Rückfragen
Fragen von Sanitär- und Elektrogroßhändlern
Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.
Dürfen Kundenpreise und Herstellerkonditionen durch eine KI laufen?
Ja, wenn Sie festlegen, wo das Modell läuft. Preise, Konditionen und Objektrahmen sind Geschäftsgeheimnisse, deshalb laufen diese Abläufe im Haus oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag, und keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell. Für das Lesen öffentlicher Herstellerkataloge kann ein Cloud-Modell reichen. Die Wahl trifft Ihr Haus je Ablauf, beschrieben unter Datensouveränität.
Ersetzt das unser PIM oder die Klassifikation nach ETIM?
Nein. Pimcore oder Contentserv bleiben das führende System, ETIM bleibt die Klassifikation. Der Ablauf erledigt die Arbeit davor: Herstellerdateien lesen, Merkmale prüfen, Lücken an Hersteller melden, Änderungen als Stapel vorlegen. Was Ihr PIM an Importprüfungen bereits kann, nutzen wir; wo es reicht, sagen wir das in der Analyse.
Wie viel Zeit kostet das den Innendienst?
Die Analyse dauert drei Tage mit den Menschen, die die Arbeit machen: meist zwei aus dem Innendienst, einer aus dem Datenmanagement. Der Umbau braucht einen Ansprechpartner für Regeln und Freigaben. Die Einführung läuft im Parallelbetrieb an einem Standort: zwei Wochen prüft der Innendienst jeden Auftragsvorschlag, dann nur noch die markierten. Weitere Standorte folgen, wenn der erste trägt.
Lohnt sich das für ein Haus mit drei Märkten und 40 Mitarbeitern?
Zum Festpreis selten, das sagen wir offen. Der Umbau rechnet sich ab etwa 50 Mitarbeitern oder ab einigen hundert Bestellungen am Tag außerhalb des Shops. Für kleinere Häuser ist die Verbundgruppe der richtige Rahmen: Derselbe Ablauf für Handwerkerbestellungen oder Herstellerdaten lässt sich für mehrere Mitglieder betreiben, weil die Daten und Formate gleich sind. Der Potenzial-Check gibt eine erste Einschätzung.
Verweis
Weiterlesen zu KI für Elektrogroßhandel
Verweis
Verwandte Zielgruppen
Übergabe
Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.
Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.