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Zielgruppe

Stand

Im Autohaus geht die Zeit nicht in das Verkaufsgespräch, sondern in die Leads, die niemand zurückruft.

Eine Autohausgruppe mit zwölf Standorten und 600 Mitarbeitern, zwei Marken, Verkauf, Werkstatt und Teilehandel unter einem Dach. Händlersystem ist incadea, die Werkstatt plant in Werbas, Schäden laufen über Audatex, der Gebrauchtwagenbestand steht auf mobile.de und AutoScout24, dazu das Lead-Portal des Herstellers. Montagmorgen findet jeder Verkäufer 60 Anfragen vom Wochenende vor: Probefahrt, Inzahlungnahme, Finanzierungsfrage, Preis. Er ruft die zehn zurück, die nach Kauf klingen, der Rest bleibt im Posteingang, bis der Hersteller die Reaktionszeit anmahnt. In der Werkstatt tippt die Serviceassistenz Terminwünsche aus Anrufbeantworter und Mail in den Planer, und im Gebrauchtwagenzentrum schreibt ein Disponent für 40 Fahrzeuge je Woche dieselben Beschreibungen. KI für Autohäuser beginnt deshalb beim Posteingang des Verkäufers und der Werkstatt, nicht beim Chatfenster auf der Website.

Anfrage

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Abläufe

Fünf Abläufe, die sich bei Autohäusern und Autohausgruppen lohnen

Verkaufen und Schrauben bleibt bei Verkäufern und Mechanikern. Umgebaut wird das Lesen, Zuordnen und Schreiben davor. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.

  • Leads aus Portalen und Herstellerplattform qualifizieren und zuweisen

    mobile.de, AutoScout24, Herstellerplattform, CRM, Locosoft

    Zwölf Standorte bekommen in der Woche 400 Anfragen aus Portalen, Website und Herstellerplattform, ein Drittel davon außerhalb der Öffnungszeiten. Der Ablauf liest jede Anfrage, erkennt Fahrzeug, Anliegen und Ernsthaftigkeit, gleicht den Absender mit dem Kundenstamm ab, legt den Lead im CRM an und weist ihn dem zuständigen Verkäufer am passenden Standort zu. Er bereitet die erste Antwort mit Verfügbarkeit und Terminvorschlag vor und markiert Anfragen, die der Hersteller mit Frist misst. Der Verkäufer sieht morgens eine sortierte Liste und sendet, was er freigibt.

  • Werkstattanfragen in Termine überführen

    Werbas, Telefonnotizen, Mail, Online-Terminbuchung, Fahrzeughistorie

    Eine Werkstatt mit 20 Mechanikern bekommt am Tag 80 Terminwünsche: Anruf, Anrufbeantworter, Mail, Herstellerformular. Der Ablauf liest oder hört die Anfrage, erkennt Kunde, Fahrzeug und Anliegen, schlägt aus der Fahrzeughistorie die fälligen Arbeiten vor, etwa Inspektion und offener Rückruf, und legt einen Terminvorschlag mit geschätzter Werkstattzeit im Planer an. Unklare Geräuschbeschreibungen werden als Rückfrage vorbereitet statt geraten. Die Serviceassistenz bestätigt den Termin, der Ablauf schickt die Bestätigung mit Ersatzwagenfrage.

  • Gebrauchtwagenbeschreibungen für Portale erzeugen

    DAT, Fahrzeugstamm im Händlersystem, mobile.de, AutoScout24, Fotostrecke

    Ein Gebrauchtwagenzentrum nimmt in der Woche 40 Fahrzeuge herein, jedes braucht eine Beschreibung mit Ausstattung, Historie und Verbrauchsangaben für zwei Portale und die eigene Website. Der Ablauf liest Fahrzeugstamm, Ausstattungscodes und Hereinnahmeprotokoll, schreibt die Beschreibung nach der Tonart der Gruppe, setzt die Pflichtangaben zu Verbrauch und Emissionen nach Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung ein und markiert, wo Angaben fehlen, etwa Scheckheft oder Vorbesitzer. Der Disponent prüft, gibt frei, und die Texte gehen über die Schnittstelle an die Portale.

  • Garantie- und Kulanzanträge an den Hersteller vorbereiten

    Herstellerportal, incadea, Werkstattauftrag, Audatex, Fotodokumentation

    Eine Markenwerkstatt stellt im Monat 150 Garantieanträge, jeder mit Schadcode, Arbeitspositionen, Teilen und Fotos in der Form des Herstellers. Der Ablauf liest den Werkstattauftrag, ordnet Arbeiten und Teile den Positionen des Herstellerkatalogs zu, prüft Pflichtfelder und Fristen gegen die Garantiebedingungen und markiert, was zu Rückweisungen führt: fehlender Kilometerstand, falscher Schadcode, Foto ohne Fahrgestellnummer. Der Garantiesachbearbeiter sieht den fertigen Antrag und reicht ein, was er freigibt. Abgelehnte Anträge wertet der Ablauf nach Grund aus.

  • Rückrufaktionen mit dem Bestand abgleichen und Kunden anschreiben

    Herstellerrundschreiben, Fahrzeughistorie, Kundenstamm, Mail und Brief

    Hersteller schicken im Jahr dutzende Rundschreiben zu Rückrufen und Serviceaktionen, jedes mit Fahrgestellnummernbereich und Frist. Der Ablauf liest das Rundschreiben, gleicht den Bereich mit allen Fahrzeugen in Kundenstamm und Werkstatthistorie der Gruppe ab, prüft, ob die Aktion bereits erledigt wurde, und erzeugt je Kunde das Anschreiben mit Terminangebot im Namen des Standorts, der das Fahrzeug zuletzt gesehen hat. Kunden ohne Werbeeinwilligung bekommen nur die Pflichtinformation. Die Serviceleitung gibt die Aktion frei, der Versand ist protokolliert.

Systeme

Typische Systeme bei Autohäusern und Autohausgruppen

Das Händlersystem gibt der Hersteller oft vor, Werkstatt, Schaden und Portale hängen daneben, dazu Telefon, Mail und Excel. Dort entsteht die Handarbeit.

Systemvernetzung im Detail

  • HändlermanagementLocosoft, CDK Global, incadea, VAUDIS, CROSS
  • Werkstatt und SchadenWerbas, Audatex, DAT, Herstellerdiagnose, Garantieportale
  • Fahrzeugbörsenmobile.de, AutoScout24, Herstellerbörsen, eigene Website
  • Leads und KundenLead-Portale der Hersteller, CRM, Kontaktformulare, Bewertungsportale
  • VerwaltungMicrosoft 365, DATEV, Zeiterfassung, Telefonanlage mit Anrufbeantworter

Einwände

Was bei Autohäusern und Autohausgruppen besonders zählt

Die Einwände, die in Autohäusern zuerst fallen, und unsere Antwort darauf.

  • Herstellerverträge und Händlerstandards geben Systeme und Prozesse vor. Wir ersetzen kein vorgegebenes System und greifen nicht in die Herstellerplattform ein. Die Abläufe lesen, was dort ankommt, bereiten vor und spielen über die vorgesehenen Wege ein. Wo der Standard eine Reaktionszeit misst, hilft der Ablauf, sie einzuhalten; wo er ein bestimmtes Werkzeug verlangt, bleibt es im Einsatz.
  • Kundendaten und Fahrzeughistorie unterliegen der DSGVO. Der Ablauf unterscheidet Pflichtinformation und Werbung: Ein Rückruf geht an jeden Halter, ein Angebot nur an Kunden mit Einwilligung, und die Einwilligung liest er aus dem Kundenstamm, nicht aus der Vermutung. Wo das Modell läuft, entscheiden Sie je Ablauf; keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell.
  • Fahrzeugangebote brauchen die Verbrauchs- und Emissionsangaben. Deshalb setzt der Textablauf die Angaben nach Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung aus den Fahrzeugdaten ein, nicht aus freiem Text, und markiert jedes Fahrzeug, bei dem der Wert fehlt oder nicht zum Typ passt. Ein Inserat ohne vollständige Pflichtangaben wird nicht übertragen, sondern dem Disponenten vorgelegt.
  • Gewährleistung und Sachmängelhaftung im Gebrauchtwagenhandel. Eine Beschreibung darf nichts versprechen, was das Hereinnahmeprotokoll nicht hergibt. Der Ablauf schreibt nur aus dokumentierten Daten, kennzeichnet Angaben aus Vorbesitzerauskunft als solche und trägt zu jedem Satz die Quelle. Was unklar ist, etwa Unfallfreiheit ohne Nachweis, lässt er weg und meldet es als Lücke.

Nachweis

Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen

Anfragen aus einem Sammelpostfach lesen, nach Markt und Zuständigkeit zuordnen und mit Antwort vorlegen kennen wir von einem europäischen Technologie-Distributor mit rund 2.000 Mitarbeitern und zwölf Standorten. Dort werden Anfragen automatisch zugeordnet und in NetSuite angelegt, eine Wissensdatenbank aus der Dokumentation antwortet in fünf Sprachen mit Quellenangabe und übergibt an Menschen; die Anfragen aus der Website stiegen um 400 Prozent. Portal-Leads auf zwölf Standorte und ihre Verkäufer zu verteilen ist dieselbe Aufgabe mit anderen Namen.

Was dort schiefging: Die Regeln für Grenzfälle mussten zweimal nachgezogen werden, weil manche Anfragen zu zwei Märkten passten. Im Autohaus ist der Grenzfall der Kunde, der am Standort A wohnt, bei Standort B gekauft hat und nach einem Fahrzeug fragt, das Standort C stehen hat. Diese Fälle legen wir in der Analyse offen und schreiben die Zuständigkeitsregel, bevor der erste Lead läuft.

Fallstudie: Anfragen in fünf Sprachen

Preise

Preise für Autohäuser und Autohausgruppen

Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Leads aus Portalen und Herstellerplattform qualifizieren und zuweisen" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.

Rückfragen

Fragen von Autohäusern und Autohausgruppen

Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.

Dürfen Kundendaten und Fahrzeughistorie durch eine KI laufen?

Ja, wenn Sie bestimmen, wo das Modell läuft, und das vertraglich geregelt ist. Für Leads, Terminwünsche und Rückrufanschreiben bauen wir mit Modellen auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag oder im Haus, und keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell. Für Gebrauchtwagentexte sind keine Kundendaten nötig. Welche Daten je Ablauf wohin fließen, steht unter Datensouveränität.

Ersetzt das das Lead-Management des Herstellers oder unser CRM?

Nein, es arbeitet davor. Herstellerplattform und CRM bleiben die Systeme, in denen der Lead lebt. Der Ablauf liest, was in Portalen, Postfach und Plattform ankommt, qualifiziert, legt an und weist zu; der Verkäufer arbeitet weiter in seinem CRM. Wo das Lead-Werkzeug des Herstellers die Aufgabe bereits erfüllt, sagen wir das in der Analyse.

Wir haben zwei Standorte und 45 Mitarbeiter. Lohnt sich das?

An der Grenze, und das sagen wir offen. Unter etwa 50 Mitarbeitern rechnet sich ein Umbau zum Festpreis nur bei einem Ablauf mit viel Menge, bei Autohäusern sind das meist die Portal-Leads oder die Garantieanträge. Alles andere lohnt eher im Verbund mehrerer Häuser derselben Marke. Der Potenzial-Check gibt in zehn Minuten eine erste Einschätzung.

Was passiert mit einem Lead am Samstagabend?

Er wird gelesen, zugeordnet und mit einer vorbereiteten Antwort beim Verkäufer abgelegt, der ihn Montag als Erstes sieht. Ob der Ablauf am Wochenende auch eine Eingangsbestätigung mit Terminvorschlag senden darf, entscheiden Sie in der Analyse; viele Hersteller messen die Reaktionszeit genau dort. Verkaufen tut der Ablauf nicht, er sorgt dafür, dass der Verkäufer den Kunden noch erreicht.

Übergabe

Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.

Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.

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