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Zielgruppe

Stand

In der Wirtschaftsförderung wird jede Flächenanfrage mit sieben Kriterien von Hand gegen das Kataster gelegt.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft einer Stadt mit 150.000 Einwohnern: 24 Beschäftigte, 4.200 Unternehmen am Standort, CAS genesisWorld als CRM, das Gewerbeflächenkataster in ArcGIS, die Webseite in TYPO3, der Newsletter in CleverReach, Postfach und Teams für alles andere. Drei- bis viermal im Monat kommt eine Ansiedlungsanfrage: 8.000 Quadratmeter, Logistik, Autobahnnähe, Gleisanschluss wünschenswert, Verfügbarkeit in zwölf Monaten, Erweiterungsoption, keine Wohnbebauung angrenzend. Der Wirtschaftsförderer öffnet das Kataster, geht 60 Flächen durch, ruft zwei Eigentümer an, schreibt ein Exposé. Dazwischen zwölf Förderanfragen in der Woche, zu denen jemand die aktuellen Programme von Land, Bund und EU nachschlägt, und 30 Besuchsnotizen, die seit Wochen auf die Übertragung ins CRM warten. KI für Wirtschaftsförderung beginnt bei diesem Abgleich: lesen, gegen Kataster und Programme legen, vorschlagen, und der Förderer entscheidet, was er dem Unternehmen zeigt.

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Abläufe

Fünf Abläufe, die sich bei Wirtschaftsförderungen lohnen

Wirtschaftsförderung ist Beziehungsarbeit mit wenigen Menschen für viele Unternehmen. Alles, was zwischen Gespräch und CRM, zwischen Anfrage und Exposé von Hand läuft, nimmt Zeit von der Beziehung. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.

  • Flächenanfragen lesen und gegen das Kataster legen

    CAS genesisWorld, ArcGIS, Gewerbeflächenkataster, Postfach

    Drei bis fünf Ansiedlungs- und Erweiterungsanfragen im Monat, jede mit fünf bis zehn Kriterien in Fließtext. Der Ablauf liest die Anfrage, zieht Größe, Nutzung, Zeitraum, Verkehrsanbindung, Erweiterungsbedarf und Ausschlüsse heraus, legt sie gegen alle Flächen im Kataster und gegen die Bestandsimmobilien im CRM, bewertet jede Fläche je Kriterium und erstellt eine Vorschlagsliste mit Begründung und den offenen Fragen an den Anfragenden. Flächen mit ungeklärtem Planungsrecht oder laufenden Verhandlungen sind markiert. Der Wirtschaftsförderer wählt aus, das Exposé entsteht aus seiner Auswahl.

  • Förderanfragen einordnen und Programme zusammenstellen

    Förderdatenbank des Bundes, Programmseiten der Länder, CRM, Postfach

    Zwölf Förderanfragen in der Woche: Digitalisierung, Energieeffizienz, Fachkräfte, Gründung, Investition. Der Ablauf liest Anfrage und Unternehmensdaten aus dem CRM (Größe, Branche, Rechtsform, bisherige Förderungen), gleicht sie mit den laufenden Programmen von Land, Bund und EU ab, deren Bedingungen er regelmäßig von den Programmseiten liest, und stellt je Anfrage die passenden Programme mit Voraussetzungen, Fristen, Fördersätzen und Antragsstelle zusammen, mit Quelle und Abrufdatum. Programme mit Beihilfegrenzen sind gekennzeichnet. Der Förderberater prüft, ergänzt die eigene Einschätzung und gibt die Antwort frei.

  • Besuchsnotizen ins CRM übertragen und Folgeaufgaben anlegen

    CAS genesisWorld, Microsoft Dynamics 365, Outlook, Teams

    Nach 30 Unternehmensbesuchen im Monat liegen Notizen in Notizbüchern, Mails an sich selbst und Sprachmemos. Der Ablauf liest oder hört die Notiz, ordnet sie dem Unternehmen und den Ansprechpartnern im CRM zu, strukturiert sie nach Ihrem Besuchsbogen (Lage des Unternehmens, Flächenbedarf, Fachkräfte, Anliegen an die Stadt, Fördermöglichkeit), legt Folgeaufgaben mit Frist an und aktualisiert Stammdaten, die sich im Gespräch geändert haben, als Vorschlag. Anliegen an Bauamt, Umweltamt oder Ordnungsamt werden als Vorgang markiert. Der Wirtschaftsförderer liest, korrigiert und speichert.

  • Newsletter und Standortbroschüre aus Unternehmensmeldungen erstellen

    CleverReach, TYPO3, CRM, Pressemitteilungen als PDF

    Monatlich ein Newsletter an 3.000 Empfänger, zweimal im Jahr eine Standortbroschüre, laufend Beiträge auf der Webseite, gespeist aus Unternehmensmeldungen, Pressemitteilungen, Veranstaltungen und Förderaufrufen. Der Ablauf sammelt die Quellen, schreibt je Meldung eine Fassung in Ihrem Redaktionsleitfaden und in den Längen je Kanal, prüft Fakten gegen die Quelle und das CRM (Unternehmensname, Ansprechpartner, Zahlen) und legt die Ausgabe mit Fundstellen vor. Zitate kommen nur aus freigegebenen Quellen, nie erfunden. Die Redaktion kürzt, ordnet und gibt frei, der Versand bleibt im Newsletter-System.

  • Standortbericht für Rat und Aufsichtsrat zusammenstellen

    Statistikportale der Länder, CRM, ArcGIS, Excel

    Jedes Jahr ein Standortbericht, jedes Quartal ein Bericht an den Aufsichtsrat: Gewerbeflächen verfügbar, vermarktet, in Planung; Ansiedlungen, Erweiterungen, Abwanderungen; Beschäftigte und Betriebe nach Branche; Förderfälle. Der Ablauf zieht die Zahlen aus Kataster, CRM und den Statistikportalen, rechnet die Veränderungen zum Vorjahr, überträgt sie in Ihre Berichtsvorlage und schreibt die Erläuterungen in der Sprache des letzten Berichts. Zahlen ohne Quelle und Sprünge über Ihrer Schwelle sind markiert, Unternehmensnamen erscheinen nur, wo die Freigabe im CRM steht. Die Geschäftsführung schreibt die Einordnung und gibt frei.

Systeme

Typische Systeme bei Wirtschaftsförderungen

CRM, Kataster, Webseite und Newsletter sind vorhanden, oft gut gepflegt. Der Abgleich zwischen ihnen und mit den Förderprogrammen draußen ist das, was von Hand läuft.

Systemvernetzung im Detail

  • KundenbeziehungCAS genesisWorld, Microsoft Dynamics 365, Salesforce, HubSpot, cobra CRM
  • Flächen und GeoinformationArcGIS, QGIS, Gewerbeflächenkataster der Länder, Immobilienportale
  • Förderung und StatistikFörderdatenbank des Bundes, Programmseiten der Landesbanken, Statistikportale der Länder, Unternehmensregister
  • Webseite und NewsletterTYPO3, WordPress, CleverReach, Mailchimp
  • ZusammenarbeitMicrosoft 365, Teams, Outlook, Finanzverfahren der Kommune

Einwände

Was bei Wirtschaftsförderungen besonders zählt

Was Geschäftsführung und Wirtschaftsförderer zuerst einwenden, und was wir darauf antworten.

  • Ein Förderhinweis, der nicht stimmt, kostet das Unternehmen Geld und uns Vertrauen. Deshalb nennt der Ablauf zu jedem Programm Quelle und Abrufdatum und kennzeichnet, was unter die Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung oder die De-minimis-Regel fällt. Er ersetzt nicht die Beratung, er bereitet sie vor: Der Förderberater prüft die Zusammenstellung, bevor sie das Haus verlässt, und die Antwort nennt immer die Antragsstelle, die verbindlich entscheidet.
  • Ansiedlungsgespräche sind vertraulich, oft mit Geheimhaltungsvereinbarung. Anfragen und Besuchsnotizen bleiben in Ihrem CRM. Das Modell läuft auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag oder im Rechenzentrum Ihrer Kommune, liest nur den jeweiligen Vorgang, und nichts trainiert ein fremdes Modell. Anfragen mit Geheimhaltungsvereinbarung bekommen im CRM eine Kennung, die der Ablauf respektiert: Sie erscheinen in keinem Bericht und keinem Newsletter.
  • Wir sind zwanzig Leute, kein Konzern. Das sagen wir offen: Unter etwa 50 Beschäftigten rechnet sich ein Umbau zum Festpreis selten für die Wirtschaftsförderung allein. Der Kreis wird größer über die Stadtverwaltung als Gesellschafterin, die denselben Ablauf für Postfach und Vorgänge nutzt, oder über die Wirtschaftsförderungen eines Landkreises oder einer Region, die Kataster und Förderabgleich gemeinsam betreiben.
  • Unsere IT macht die Stadt oder ein Dienstleister. Wir beziehen den kommunalen IT-Dienstleister ab der Analyse ein, legen offen, welche Zugänge und Schnittstellen der Ablauf braucht, und dokumentieren so, dass sein Team den Betrieb übernehmen kann. Bis dahin betreiben und überwachen wir den Ablauf, und Ihre Leute brauchen nur jemanden, der Regeln festlegt und freigibt.
  • Haushaltsrecht, Beteiligungssteuerung und Vergabe nach UVgO. Als kommunale Gesellschaft oder Amt beschaffen Sie nach UVgO mit den Wertgrenzen Ihres Landes und berichten an die Beteiligungssteuerung. Die Analyse zum Festpreis liegt je nach Landesrecht oft unter der Direktauftragsgrenze, der Umbau bekommt eine Leistungsbeschreibung für das passende Verfahren, und die Analyse liefert die Vorlage für Aufsichtsrat oder Ausschuss mit Nutzen je Stufe.

Nachweis

Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen

Einen Bestand in einem CRM, aus dem Texte und Berichte mit belastbaren Fakten entstehen müssen, kennen wir von einem unabhängigen Händler für Industrie-Ersatzteile mit rund 50 Mitarbeitern: Millionen Teile von 2.226 Herstellern in Salesforce, Herstellertexte mit Faktenanker recherchiert, elf Qualitätsprüfungen vor jeder Änderung, bitgleiches Rollback, Wochenbericht und Stoppschalter. Für eine Wirtschaftsförderung ist das die Mechanik hinter Besuchsnotizen, Standortbericht und Newsletter: Jede Aussage über ein Unternehmen trägt Quelle und Datum, und jede Änderung im CRM ist rückholbar.

Schiefgegangen ist dort zweierlei: Die ersten Texte nannten veraltete Konzernzugehörigkeiten, daraus wurde die Regel, dass solche Angaben nur mit Datum und Quelle stehen. Und eine Prüfung auf Umlaute fehlte in der ersten Woche. Für die Wirtschaftsförderung heißt das: Der Newsletter nennt den Eigentümer eines Unternehmens nur mit Stand und Quelle, und die Prüfliste für Berichte wächst in den ersten Wochen um die Fehler, die nur Ihr Standort kennt.

Fallstudie: Produktdaten in Millionenmenge

Preise

Preise für Wirtschaftsförderungen

Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Flächenanfragen lesen und gegen das Kataster legen" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.

Rückfragen

Fragen von Wirtschaftsförderungen

Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.

Dürfen Unternehmensdaten und Ansiedlungsanfragen durch ein KI-Modell laufen?

Ja, wenn das Modell auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag oder im Rechenzentrum Ihrer Kommune läuft, der Ablauf nur den jeweiligen Vorgang liest und keine Daten zum Training verwendet werden. Geschäftsgeheimnisse der betreuten Unternehmen behandeln wir wie Ihre eigenen: Sie bleiben im CRM, erscheinen in keinem Bericht ohne Freigabe. Die drei Betriebsarten erklärt die Seite Datensouveränität.

Ersetzt das CAS genesisWorld oder unser CRM?

Nein. Das CRM bleibt der Ort, an dem Unternehmen, Ansprechpartner, Besuche und Vorgänge liegen. Unsere Abläufe füllen es und lesen aus ihm: Notizen übertragen, Anfragen anlegen, Berichte ziehen. Geschrieben wird nur, was der Wirtschaftsförderer bestätigt hat, über die Schnittstellen des Herstellers. Wo eine Funktion des CRM dasselbe leistet, sagen wir das in der Analyse. Wie man das CRM vorher aufräumt, steht im Artikel zu CRM-Daten vor der KI.

Wir haben acht Beschäftigte. Lohnt sich das?

Für eine Wirtschaftsförderung dieser Größe allein nicht, das sagen wir offen. Drei Wege machen den Kreis größer: die Stadtverwaltung als Trägerin, die Postfach- und Vorgangsabläufe für mehrere Ämter nutzt; der Landkreis, der Kataster und Förderabgleich für alle Gemeinden betreibt; oder ein regionaler Zusammenschluss von Wirtschaftsförderungen. Der Potenzial-Check gibt in zehn Minuten eine erste Einschätzung, auch mit dem Ergebnis, dass es sich noch nicht rechnet.

Woher weiß der Ablauf, welche Förderprogramme gerade laufen?

Er liest sie regelmäßig von den Programmseiten der Förderbanken, der Förderdatenbank des Bundes und den Seiten, die Sie ihm nennen, und speichert zu jedem Programm Bedingungen, Fristen, Fördersatz, Quelle und Abrufdatum. Ändert sich eine Seite, meldet er die Änderung, nicht den Zustand. Was er nicht sicher lesen kann, etwa ein Programm, dessen Aufruf noch nicht veröffentlicht ist, kennzeichnet er als unbestätigt. Der Förderberater bleibt die Instanz, die das Programm wirklich kennt.

Übergabe

Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.

Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.

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