Zielgruppe
Im Elektrobetrieb füllt der Meister Formulare aus, während draußen die Aufträge warten.
Ein Elektrobetrieb mit 120 Mitarbeitern, drei Standorten und einem eigenen Planungsbüro: Auftragsbearbeitung in pds, Prüfprotokolle aus Messgeräten von zwei Herstellern, Zeichnungen in EPLAN, Dokumente in ELO, der Großhandel über Portal und Katalog. Jede Woche setzt sich der Meister einen Nachmittag hin und meldet Photovoltaikanlagen und Wallboxen bei fünf verschiedenen Netzbetreibern an, jeder mit eigenem Portal, eigenem Formular und eigener Rückfrage. Dieselben Anlagendaten tippt er fünfmal ab, dann noch einmal für das Marktstammdatenregister. Im Büro nebenan überträgt eine Kollegin Messwerte aus 40 Prüfprotokollen in Prüfberichte, und im Postfach liegen 30 Photovoltaik-Anfragen, von denen zwölf nie zum Angebot kommen werden. KI für Elektrobetriebe fängt bei diesen Formularen und Protokollen an: Anlagendaten einmal erfassen, Portale befüllen, Messwerte übernehmen, und der Meister prüft und unterschreibt.
Anfrage
Welcher Ablauf kostet Sie bei Elektrobetrieben am meisten Zeit?
Beschreiben Sie ihn in drei Sätzen. Wir melden uns am nächsten Werktag mit einer ersten Einschätzung, ob sich KI dort lohnt, und mit einem Terminvorschlag für ein Gespräch von 30 Minuten.
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Abläufe
Fünf Abläufe, die sich bei Elektrobetrieben lohnen
Ein Elektrobetrieb verdient mit Monteurstunden auf der Baustelle. Jede Stunde, die ein Meister mit Formularen und Abtippen verbringt, fehlt dort. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.
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Netzanmeldungen und Inbetriebsetzungsanträge vorbereiten
Netzbetreiberportale, pds, Hottgenroth, Marktstammdatenregister, Exchange
Ein Betrieb mit 400 Photovoltaikanlagen, Speichern und Wallboxen im Jahr meldet jede davon beim zuständigen Netzbetreiber an und setzt sie später in Betrieb, bei fünf bis acht Netzbetreibern mit je eigenem Portal. Das Werkzeug zieht Kunde, Standort, Anlagendaten, Wechselrichter und Zählernummer aus dem Auftrag in pds, erkennt den zuständigen Netzbetreiber, füllt dessen Formular oder Portal vor und legt die Datenblätter und Konformitätserklärungen aus der Dokumentenablage bei. Rückmeldungen des Netzbetreibers liest es aus dem Postfach und hängt sie an den Auftrag. Der Meister prüft, unterschreibt und schickt ab; was nachgefragt wird, sieht er in einer Liste statt in acht Portalen.
Werkzeuge, die zu Ihnen passenLeistung -
Prüfprotokolle nach DGUV Vorschrift 3 übernehmen und Prüfberichte erzeugen
Prüfgeräte mit Export, pds, ELO, Word, Kundenportal
Ein Industriekunde mit 1.200 ortsveränderlichen Betriebsmitteln und 60 Anlagen wird jährlich geprüft, die Messgeräte liefern je Prüfung eine Exportdatei. Der Ablauf liest die Messwerte, ordnet sie den Betriebsmitteln und Anlagen des Kunden zu, vergleicht sie mit den Grenzwerten und dem Vorjahr, klassifiziert Mängel nach Ihrer Systematik und baut den Prüfbericht nach Ihrer Vorlage auf, mit Mängelliste und Vorschlag für die nächste Prüffrist. Betriebsmittel, die im Vorjahr geprüft wurden und jetzt fehlen, markiert er. Die verantwortliche Elektrofachkraft prüft den Bericht, bewertet die Mängel und unterschreibt. Ohne ihre Unterschrift geht nichts an den Kunden.
Daten in Ordnung bringenLeistung -
Photovoltaik-Anfragen vorqualifizieren und Angebotsvarianten vorbereiten
Website-Formular, Exchange, pds, Hottgenroth, Großhandelsportale
30 Photovoltaik-Anfragen pro Woche über Website, Telefon und Empfehlung, ein Drittel davon ohne Aussicht auf einen Auftrag: zu kleines Dach, Denkmalschutz, Mieter. Der Ablauf liest die Anfrage, fragt nach festen Regeln fehlende Angaben ab, etwa Adresse, Dachausrichtung, Jahresverbrauch und Zählerschrank-Foto, zieht Dachfläche und Ausrichtung aus Luftbildern heran und legt den Interessenten mit Einstufung in pds an. Für aussichtsreiche Anfragen bereitet er zwei Angebotsvarianten mit aktuellen Großhandelspreisen vor. Der Vertriebsmitarbeiter entscheidet, wen er anruft, und gibt das Angebot frei. Absagen gehen nur nach seiner Freigabe raus.
Vertrieb und KommunikationLeistung -
Leistungsverzeichnisse mit Artikeldaten des Großhandels abgleichen und bepreisen
GAEB-Dateien, pds, Streit V.1, ETIM-Daten, Großhandelsportale
Für ein Gewerbeprojekt kommt ein Leistungsverzeichnis mit 600 Positionen als GAEB-Datei, die Positionen beschreiben Material in Worten, oft nach einem Hersteller, den Sie nicht führen. Der Ablauf liest jede Position, findet im ETIM-Katalog Ihres Großhändlers den passenden Artikel oder das gleichwertige Produkt Ihres Hausherstellers, holt den Tagespreis über die Schnittstelle und schlägt die Montagezeit aus Ihren Stammpositionen vor. Positionen ohne eindeutigen Artikel oder mit Fabrikatsbindung markiert er. Der Kalkulator bestätigt stapelweise, entscheidet bei den markierten Positionen selbst und gibt das Angebot frei.
Daten in Ordnung bringenLeistung -
Prüf- und Wartungsfristen überwachen und Folgeangebote erzeugen
pds, ELO, Exchange, Kundenportal, Kalender
Ein Betrieb mit 300 Wartungskunden hat Prüffristen für Anlagen, Betriebsmittel, Notbeleuchtung und Brandmeldeanlagen, jede mit eigenem Intervall. Heute erinnert ein Excel-Blatt, und was nicht erinnert, geht verloren. Der Ablauf liest aus den letzten Prüfberichten und Wartungsverträgen die nächste Fälligkeit je Kunde und Anlage, erzeugt drei Monate vorher das Angebot für die nächste Prüfung nach Vorjahresumfang und Preisliste und bereitet das Anschreiben vor. Kunden, deren Umfang sich geändert hat, etwa durch eine Erweiterung im Auftrag, markiert er. Der Serviceleiter prüft die Liste und gibt frei; der Monteur bekommt den Termin erst nach Zusage des Kunden.
Vertrieb und KommunikationLeistung
Systeme
Typische Systeme bei Elektrobetrieben
Die Handwerkersoftware führt Aufträge und Abrechnung, daneben liegen Prüfgeräte, Planungssoftware, Großhandelsportale und die Portale der Netzbetreiber. Dazwischen entsteht die Handarbeit.
- Handwerkersoftwarepds, Streit V.1, Hero, Taifun, KWP bnWin, Label Software
- Planung und BerechnungEPLAN, Hottgenroth, Photovoltaik-Planungstools der Hersteller, CAD
- Prüfung und MessungPrüfgeräte mit Export, Prüfverwaltungssoftware, Messgeräte-Apps, Prüfplaketten-Systeme
- Großhandel und ArtikeldatenETIM-Kataloge, Großhandelsportale, IDS-Connect, Herstellerportale
- Netz und BehördenNetzbetreiberportale, Marktstammdatenregister, Installateurverzeichnisse, Förderportale
- Baustelle und DokumenteCraftnote, ELO, Microsoft 365, Exchange
Einwände
Was bei Elektrobetrieben besonders zählt
Die Einwände, die in Elektrobetrieben zuerst fallen, und unsere Antwort darauf.
- Prüfungen nach DGUV Vorschrift 3 und DIN VDE 0100 verantwortet eine Elektrofachkraft. So bleibt es. Der Ablauf misst nichts und bewertet nichts abschließend; er übernimmt Messwerte, ordnet zu, vergleicht mit Grenzwerten und bereitet den Bericht vor. Die Bewertung der Mängel und die Unterschrift bleiben bei der Elektrofachkraft, und das Protokoll zeigt, welche Werte aus welchem Gerät stammen und wer den Bericht freigegeben hat.
- Jeder Netzbetreiber hat sein Portal, meist ohne Schnittstelle. Deshalb ist das ein Werkzeug nach Maß, keine Standardsoftware. Wo ein Netzbetreiber eine Schnittstelle oder ein importierbares Formular anbietet, nutzen wir sie; wo nur das Portal bleibt, füllt das Werkzeug es vor, und der Meister prüft und sendet. Ändert ein Netzbetreiber sein Portal, fällt das im Betrieb auf, und wir ziehen nach.
- Produkthaftung und Konformität der verbauten Komponenten bleiben beim Betrieb. Richtig, und darum prüft der Ablauf, ob zu jeder verbauten Komponente Datenblatt und Konformitätserklärung in der Ablage liegen und zur Seriennummer passen, bevor die Inbetriebsetzung rausgeht. Fehlt etwas, markiert er es. Was verbaut wird, entscheidet weiterhin Planer und Meister.
- Fachkräftemangel: Monteure brauchen Entlastung, keine zusätzliche Dateneingabe. Kein Ablauf von uns verlangt, dass ein Monteur etwas zusätzlich eintippt. Er liest, was heute schon entsteht: Auftrag in pds, Export aus dem Prüfgerät, Foto aus Craftnote, Mail vom Netzbetreiber. Wenn die Analyse zeigt, dass ein Ablauf nur mit neuer Erfassung funktioniert, sagen wir das und raten meist ab.
- Das Büro hat keine IT-Abteilung. Sie brauchen jemanden, der Zugänge freigibt und Regeln entscheidet, meist der Meister oder die Bürokraft. Bau, Betrieb und Überwachung übernehmen wir, und alles ist so dokumentiert, dass Ihr Systempartner für pds oder Streit es versteht und übernehmen kann.
Nachweis
Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen
Anfragen sortieren, Produktdaten aus Datenblättern lesen und Beratung vorbereiten kennen wir aus der Elektronikbranche: Für einen europäischen Technologie-Distributor mit rund 2.000 Mitarbeitern und zwölf Standorten ordnet ein Ablauf Anfragen aus einem Sammelpostfach nach Markt und Land zu und legt sie in NetSuite an, eine Wissensdatenbank aus der Dokumentation antwortet in fünf Sprachen mit Quellenangabe und übergibt an Menschen, und Produktdaten werden aus PDF-Datenblättern gelesen. Die Website brachte danach 400 Prozent mehr Anfragen, ohne dass der Vertrieb mehr Sortierarbeit hatte. Dieselben Handgriffe stecken in der Photovoltaik-Vorqualifizierung und im Artikelabgleich oben.
Was dort schiefging: Die Routing-Regeln für Grenzfälle mussten zweimal nachgezogen werden, die Wissensdatenbank antwortete anfangs zu ausführlich, und Einheitenfehler aus alten Datenblättern fängt seitdem ein eigener Prüfschritt ab. Auf Elektrobetriebe übersetzt: Die Regeln, nach denen eine Photovoltaik-Anfrage als aussichtsreich gilt, stellen wir in den ersten Wochen mit Ihrem Vertrieb nach; und Leistungsangaben aus Herstellerdatenblättern, etwa Watt gegen Kilowatt, werden geprüft, bevor sie in eine Netzanmeldung gehen.
Preise
Preise für Elektroinstallationsbetriebe und Elektrohandwerk
Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Netzanmeldungen und Inbetriebsetzungsanträge vorbereiten" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.
Rückfragen
Fragen von Elektrobetrieben
Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.
Dürfen Kundendaten, Prüfprotokolle und Anlagendaten durch eine KI laufen?
Ja, wenn Sie bestimmen, wo das Modell läuft, und das vertraglich geregelt ist. Kundenadressen, Zählernummern und Fotos aus Wohnungen sind personenbezogene Daten; dafür bauen wir mit Modellen im Haus oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag, und keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell. Welche Daten je Ablauf wohin fließen, steht unter Datensouveränität.
Ersetzt das pds, Streit oder unser Prüfprogramm?
Nein. Die Handwerkersoftware bleibt das Buch des Betriebs, das Prüfprogramm bleibt die Verbindung zum Messgerät. Unsere Abläufe übernehmen, was zwischen den Programmen heute der Meister oder die Bürokraft macht: Daten in Portale tragen, Messwerte in Berichte übernehmen, Anfragen einstufen, Positionen mit Artikeln abgleichen. Geschrieben wird über die Schnittstellen und Importformate, die pds oder Streit vorsehen. Wo ein Modul des Herstellers reicht, sagen wir das in der Analyse.
Wir sind 25 Leute mit einem Meister im Büro. Lohnt sich das?
Unter etwa 50 Mitarbeitern rechnet sich ein Umbau zum Festpreis selten, das sagen wir offen. Eine Ausnahme ist ein Betrieb, der eine Sache in großer Menge macht, etwa 300 Photovoltaikanlagen im Jahr bei fünf Netzbetreibern. Für kleinere Betriebe lohnt sich der Weg über die Innung, eine Einkaufskooperation oder einen Zusammenschluss mehrerer Betriebe, die dasselbe Werkzeug nutzen. Der Potenzial-Check gibt in zehn Minuten eine erste Einschätzung.
Wie lange dauert das, und wer von uns muss Zeit investieren?
Die Analyse braucht drei Tage mit den Menschen, die die Arbeit machen: der Meister, der die Netzanmeldungen macht, die Bürokraft, die die Prüfberichte schreibt, jemand aus dem Vertrieb. Der Umbau eines Ablaufs dauert vier bis sechs Wochen und braucht einen Ansprechpartner für Regeln und Freigaben. Die ersten Anmeldungen laufen parallel zum alten Weg, danach prüft der Meister nur noch, was das Werkzeug markiert.
Verweis
Weiterlesen zu KI für Elektrobetriebe
Übergabe
Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.
Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.