Zweite Schicht EN, English version Gespräch buchen

Branche

Stand

In der Distribution entscheidet die Qualität der Daten, wer zuerst antwortet.

Ein Distributor für elektronische Bauelemente und Systeme mit 350 Mitarbeitern: über 150 Hersteller im Programm, Microsoft Dynamics 365 als ERP, Akeneo als PIM, ein Shop, Salesforce im Vertrieb. Jede Woche kommen neue Datenblätter als PDF, neue Preislisten als Excel in dreißig Formaten, Stücklisten mit 400 Positionen und Abkündigungsmeldungen der Hersteller. Das Produktmanagement tippt Merkmale ab, der Innendienst sucht Alternativen, und die Anfrage aus Frankreich wartet, bis jemand Zeit hat. KI in Distribution und Großhandel heißt deshalb zuerst: Daten einlesen und Anfragen beantworten, rund um die Uhr.

Skizze eines Lagerregals mit Bauteilrollen, Kartons und Widerständen in Sichtkästen, vorne ein Klemmbrett mit Datenblatt.

Abläufe

Fünf Abläufe, die sich in der Distribution lohnen

Distribution ist Datenarbeit in Menge, mit klaren Regeln. Genau das ist der Boden, auf dem ein Ablauf mit KI zuverlässig arbeitet. Welche Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.

  • Datenblätter ins PIM übernehmen

    Herstellerportale, PDF-Datenblätter, PIM, ETIM-Klassen

    Ein Distributor mit breitem Herstellerprogramm nimmt typisch jeden Monat hunderte neue Artikel auf, viele nur mit PDF-Datenblatt. Der Ablauf liest das Datenblatt, ordnet den Artikel einer ETIM-Klasse zu, füllt die Merkmale und schreibt Produkttexte in Ihren Sprachen. Er prüft Einheiten, Wertebereiche und Widersprüche zwischen Tabelle und Fließtext. Was er nicht sicher zuordnen kann, legt er dem Produktmanagement mit Fundstelle vor.

  • Herstellerpreislisten einlesen

    Excel, CSV, BMEcat, ERP-Konditionen

    Jeder Hersteller schickt seine Preisliste in eigenem Format, mit eigenen Teilenummern und Staffeln, oft quartalsweise. Der Ablauf liest jede Liste, ordnet die Positionen Ihren Artikeln zu und übernimmt Preise und Staffeln ins ERP. Änderungen über einer Schwelle, die Sie festlegen, und neue Teilenummern ohne Zuordnung landen zur Prüfung beim Einkauf. Die Preise werden dabei verarbeitet, nicht an ein fremdes Modell geschickt.

  • Stücklisten-Anfragen beantworten

    Mail, Excel-Stücklisten, ERP, Verfügbarkeit, CRM

    Kunden schicken Stücklisten mit 50 bis 500 Positionen, Herstellerteilenummern in jeder denkbaren Schreibweise und die Bitte um Angebot bis Freitag. Der Ablauf normalisiert die Teilenummern, ordnet sie Ihren Artikeln zu, prüft Bestand und Lieferzeit und schlägt für abgekündigte oder nicht geführte Teile Alternativen vor. Der Innendienst bekommt einen Angebotsentwurf mit markierten Lücken. Rabatte und Freigaben bleiben bei Ihren Leuten.

  • Anfragen verteilen und beraten

    Webformular, Sammelpostfach, CRM oder ERP, Wissensdatenbank

    Anfragen aus ganz Europa landen in einem Postfach, der Vertrieb sitzt nach Markt und Region. Der Ablauf liest jede Anfrage, ordnet Markt, Land und Dringlichkeit zu und legt sie mit allen Angaben beim zuständigen Team im System an. Eine Wissensdatenbank aus Ihren Datenblättern und Katalogen beantwortet Produktfragen auf der Website in der Sprache des Kunden, mit Quelle. Wird es konkret, übergibt sie an einen Menschen.

  • Abkündigungen und Änderungsmeldungen verarbeiten

    Hersteller-Mails, PCN- und EOL-Meldungen, ERP-Auftragshistorie, CRM

    Hersteller melden Abkündigungen und Produktänderungen per Mail oder Portal, oft mehrere pro Woche und mit langen Teilelisten. Der Ablauf liest jede Meldung, findet die betroffenen Artikel und alle Kunden, die sie in den letzten Jahren gekauft haben, und schlägt Nachfolgetypen vor. Der Vertrieb bekommt je Kunde einen Entwurf für die Information und den Termin für die letzte Bestellung. Kein Kunde erfährt mehr vom Wettbewerber, dass sein Teil ausläuft.

Systeme

Typische Systeme in der Distribution

Die Daten liegen verteilt: im ERP die Preise, im PIM die Merkmale, beim Hersteller das Datenblatt. Die zweite Schicht verbindet sie.

Systemvernetzung im Detail

  • ERP und WarenwirtschaftNetSuite, SAP S/4HANA und Business One, Microsoft Dynamics 365, Sage
  • Produktdaten und PIMAkeneo, Pimcore, Excel- und CSV-Bestände
  • HerstellerdatenETIM-Klassifikation, BMEcat-Kataloge, Herstellerportale, PDF-Datenblätter, PCN- und EOL-Meldungen
  • Shop und WebShopware, Magento, WordPress, eigene B2B-Portale mit Kundenpreisen
  • CRM und VertriebSalesforce, HubSpot, Microsoft Dynamics 365 Sales
  • KommunikationMicrosoft 365, Exchange, Sammelpostfächer, Webformulare

Einwände

Was in der Distribution besonders zählt

Die Einwände, die bei Distributoren zuerst fallen, und unsere Antwort darauf.

  • Lizenzen an Herstellerdaten. Herstellerdaten und Bilder dürfen Sie oft nur für bestimmte Kanäle nutzen; der Ablauf führt je Feld die Quelle mit, damit Sie jederzeit sehen, woher ein Wert stammt und wo er verwendet werden darf.
  • Vertrauliche Preislisten. Einkaufspreise und Kundenkonditionen brauchen für den Abgleich kein Sprachmodell, sie werden mit Regeln in Ihrem System verarbeitet und verlassen das Haus nicht.
  • Mehrsprachigkeit. Texte entstehen mit Ihrem Fachglossar und gehen durch eine menschliche Prüfung; redaktionell freigegebene Texte bleiben unangetastet, übersetzt wird nur, was neu ist.
  • Fehler in technischen Werten. Ein falscher Spannungswert im Shop kostet mehr als ein fehlender Text; darum prüft jeder Lauf Einheiten und Wertebereiche, bevor ein Merkmal live geht, und protokolliert jede Änderung.
  • Gewachsener Artikelstamm. Dieselbe Herstellerteilenummer in drei Schreibweisen ist der Normalfall; Daten in Ordnung bringen ist darum oft der erste Ablauf, mit eigenem Festpreis.

Nachweis

Ein Fall aus der Branche: ein Distributor mit zwölf Standorten

Ein europäischer Technologie-Distributor vereint acht spezialisierte Geschäftsbereiche unter einem Dach und vertreibt über zwölf europäische Standorte. Für tausende Produkte gab es beim Hersteller nur ein PDF-Datenblatt. Daraus entstehen heute mit KI strukturierte Produktdaten und Texte, und ein Mensch kontrolliert sie, bevor sie live gehen.

Auf diesen Daten baut die Beratung auf: Eine Wissensdatenbank beantwortet Produktfragen in fünf Sprachen, und jede Anfrage geht regelbasiert an das zuständige regionale Team. Seit dem Relaunch kommen 400 Prozent mehr Anfragen aus der Website.

Fallstudie: Anfragen in fünf Sprachen

Preise

Preise

Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie das Einlesen der Preislisten oder die Stücklisten-Anfrage kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise.

Übergabe

Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.

Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.

Gespräch buchenVorgehen und Preise