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Zielgruppe

Stand

In der Zeugniswoche schreibt jede Klassenleitung 28 Bemerkungen, meist am Küchentisch.

Ein Gymnasium mit 95 Lehrkräften und 1.100 Schülerinnen und Schülern: IServ für Mail und Dateien, WebUntis für Stundenplan und Vertretung, das Schulverwaltungsprogramm des Landes für Noten und Zeugnisse, Moodle für den Unterricht, dazu ein Sekretariat mit zwei Stellen. In der Zeugniswoche formuliert jede Klassenleitung 28 Bemerkungen aus Noten, Beobachtungen und dem Textbausteinkatalog, meist abends. Der Elternbrief zur Klassenfahrt geht in vier Sprachen hinaus, übersetzt von Kollegen, die die Sprache zufällig können. Der Förderplan für drei Kinder mit Nachteilsausgleich wird aus Gesprächsnotizen in das Formular des Landes übertragen. KI für Lehrer fängt deshalb nicht im Klassenzimmer an, sondern bei den Texten neben dem Unterricht: Der Ablauf liest, was vorliegt, formuliert nach den Vorgaben der Schule vor, und die Lehrkraft entscheidet, was stehen bleibt.

Anfrage

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Abläufe

Fünf Abläufe, die sich bei Lehrkräften und Schulen lohnen

Unterricht und Beziehung zu den Kindern bleiben Sache der Lehrkraft. Die Texte, Formulare und Mails rund um den Unterricht sind der Teil, der sich vorbereiten lässt. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.

  • Elternbriefe in mehreren Sprachen erstellen

    IServ, Sdui, Schulhomepage, Word-Vorlagen

    Eine Schule mit 1.100 Schülern verschickt im Schuljahr mehrere hundert Schreiben: Einladungen zum Elternabend, Hinweise zu Wandertagen, Beschlüsse der Schulkonferenz, Regeln bei Krankheit. Der Ablauf liest Termin, Beschluss oder die Stichworte der Schulleitung, formuliert den Brief nach Briefkopf und Formulierungsregeln der Schule, erzeugt Fassungen in den Sprachen, die die Elternschaft braucht, und markiert Stellen, die eine Entscheidung verlangen: Fristen, Kosten, Rückgabeabschnitte. Das Sekretariat prüft, die Schulleitung gibt frei, erst dann geht der Brief über IServ oder Sdui hinaus.

  • Zeugnisbemerkungen und Lernentwicklungsberichte vorformulieren

    ASV, SchILD-NRW, Notenmodul, Textbausteinkatalog der Schule

    In der Zeugniswoche schreibt eine Klassenleitung 28 Bemerkungen, ein Kollegium mit 95 Lehrkräften mehr als 1.000. Der Ablauf liest die Noten, die Beobachtungen, die die Lehrkraft im Schuljahr notiert hat, und den Textbausteinkatalog der Schule und formuliert je Kind einen Entwurf, der zu den Vorgaben des Landes passt. Er bewertet nicht, er formuliert, was die Lehrkraft erfasst hat, und markiert, wo Beobachtungen fehlen oder sich widersprechen. Die Lehrkraft ändert, streicht und gibt frei. In das Zeugnisprogramm kommt nur, was sie freigegeben hat.

  • Förderpläne und Nachteilsausgleiche in die Form bringen

    Formulare des Landes, Diagnostikbögen, IServ-Dateiablage, Schulserver

    Für Kinder mit Förderbedarf oder Nachteilsausgleich verlangt das Land ein Formular, das aus Diagnostik, Gesprächsnotizen und Beobachtungen zusammengetragen wird; an einer Schule sind das 30 bis 60 Pläne im Jahr, jeder zweimal fortgeschrieben. Der Ablauf liest die vorhandenen Unterlagen, füllt die Felder des Formulars, übernimmt Maßnahmen aus dem vorherigen Plan, soweit sie fortgelten, und markiert, was neu zu entscheiden ist: Ziele, Zeiträume, beteiligte Stellen. Die Förderlehrkraft prüft und ergänzt, die Schulleitung unterschreibt. Der Ablauf läuft auf dem Schulserver, die Daten verlassen die Schule nicht.

  • Arbeitsblätter in drei Niveaustufen erzeugen

    Moodle, IServ, Fachschaftsordner, Word

    Eine Fachschaft Mathematik mit zwölf Lehrkräften erzeugt im Schuljahr mehrere hundert Arbeitsblätter, viele davon dreimal: für Grundniveau, Regelniveau und erweitertes Niveau. Der Ablauf liest die Vorlage der Lehrkraft, erzeugt die beiden anderen Stufen nach den Regeln der Fachschaft, etwa kleinere Zahlenräume, Hilfestellungen oder Zusatzaufgaben, prüft die Lösungen rechnerisch nach und legt die drei Fassungen im Fachschaftsordner auf Moodle oder IServ ab. Was sich nicht sauber differenzieren lässt, markiert er, statt zu raten. Die Lehrkraft prüft und gibt frei, bevor ein Blatt in die Klasse geht.

  • Schulpostfach sortieren und zuordnen

    IServ-Mail, Sekretariatspostfach, WebUntis, Fehlzeitenliste

    Im Postfach einer Schule mit 1.100 Schülern landen täglich 80 bis 150 Mails: Krankmeldungen, Beurlaubungsanträge, Beschwerden, Fragen zur Anmeldung, Rückfragen zu Terminen. Der Ablauf liest jede Mail, erkennt Anliegen und Kind, ordnet sie dem Sekretariat, der Klassenleitung oder der Schulleitung zu, trägt Fehlzeiten in die Liste ein und bereitet Antworten auf Routinefragen als Entwurf vor, etwa die Beurlaubungsbestätigung oder den Hinweis auf die Sprechzeiten. Beschwerden und alles, was einen Ton hat, legt er ungekürzt der Schulleitung vor. Gesendet wird nach Freigabe.

Systeme

Typische Systeme bei Lehrkräften und Schulen

Jedes Land hat sein eigenes Verwaltungsprogramm, jede Schule ihre Plattform, und dazwischen liegen Word, Mail und der Drucker im Lehrerzimmer.

Systemvernetzung im Detail

  • SchulplattformenIServ, itslearning, LOGINEO NRW, Schulportal Hessen, BayernCloud Schule (mebis)
  • Stundenplan und VertretungWebUntis, Untis, Edupage
  • Schulverwaltung und ZeugnisseASV (Bayern), SchILD-NRW, Sokrates (Österreich), LehrerOffice (Schweiz)
  • Kommunikation mit ElternSdui, IServ-Messenger, Edupage, Schulhomepage
  • LernenMoodle, BayernCloud Schule, itslearning, Lernplattformen des Landes
  • BüroMicrosoft 365, LibreOffice, Nextcloud, Schulserver

Einwände

Was bei Lehrkräften und Schulen besonders zählt

Die Einwände, die in Lehrerzimmern und bei Schulträgern zuerst fallen, und unsere Antwort darauf.

  • Schülerdaten dürfen nicht in private KI-Dienste. Richtig, die Schulgesetze der Länder regeln das, etwa § 120 SchulG NRW oder Art. 85 BayEUG. Deshalb laufen Abläufe mit Schülerdaten auf dem Schulserver, beim Schulträger oder im Rechenzentrum des Landes, nicht in einem Chatfenster. Welche Daten je Ablauf wohin fließen, steht vor dem ersten Schultag fest und ist dokumentiert.
  • Bewertung von Schülern ist Hochrisiko nach dem EU AI Act. Ja, Anhang III nennt die Bewertung von Lernleistungen und den Zugang zu Bildung. Darum bewertet keiner unserer Abläufe: Noten und Urteile gibt die Lehrkraft ein, der Ablauf formuliert sie aus und markiert Lücken. Das halten wir in der Beschreibung je Ablauf fest, damit die Schulleitung es dem Datenschutzbeauftragten zeigen kann.
  • Die Schule hat kein eigenes Budget. Beschaffung läuft über Schulträger, Landesinstitut oder, bei Privatschulen, über den Träger selbst. Wir rechnen deshalb mit dem Träger, nicht mit der Schule, und legen die Analyse so an, dass sie für mehrere Schulen eines Trägers gilt. Wie das aus Trägersicht aussieht, steht unter KI für Schulträger.
  • Lehrerrat und Personalrat müssen zustimmen. Sie sollen es auch. Ein Ablauf, der Zeugnistexte oder Elternbriefe vorformuliert, berührt die Arbeit jeder Lehrkraft. Wir legen die Beschreibung je Ablauf offen, was gelesen wird, was entsteht, was protokolliert wird, und bauen nichts ein, was Lehrkräfte misst oder vergleicht. Diese Unterlage ist Teil des Umbaus, nicht ein Nachtrag.
  • Für Kinder unter 16 ohne Tracking, barrierefrei. Unsere Abläufe laufen in der Verwaltung und im Lehrerzimmer, nicht auf den Geräten der Kinder; es gibt keinen Dienst, den Schüler bedienen, und nichts, was sie trackt. Was an Eltern geht, Briefe und Formulare, erzeugt der Ablauf in lesbarer Form und auf Wunsch in einfacher Sprache.

Nachweis

Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen

Texte in Menge nach festen Regeln und in mehreren Sprachen kennen wir aus unseren Projekten: Für einen börsennotierten Hersteller von Brennstoffzellen mit rund 400 Mitarbeitern hat ein Ablauf den gesamten Textbestand von zehn Live-Domains gelesen, Umweltaussagen nach der EU-Richtlinie 2024/825 mit Fundort und Einstufung markiert und die Umformulierung nach Redaktionsleitfaden vorgeschlagen, in elf Sprachen, jede Stelle von einem Menschen freigegeben. Das ist dieselbe Mechanik wie ein Elternbrief in vier Sprachen nach dem Stil der Schule oder 1.000 Zeugnisbemerkungen nach den Vorgaben des Landes.

Was dort schiefging: Die erste Einstufung war zu streng und meldete zu viele Treffer, das Regelwerk musste nachgeschärft werden, und die Übersetzungen brauchten zwei Runden, weil Fachbegriffe doppelt belegt waren. An einer Schule heißt das: Die ersten Wochen prüft die Lehrkraft jeden Entwurf, der Textbausteinkatalog wird dabei schärfer, und Begriffe wie Nachteilsausgleich bekommen je Sprache eine festgelegte Übersetzung, bevor der erste Brief hinausgeht.

Fallstudie: Regeltexte über zehn Domains

Preise

Preise für Lehrer und Schulen

Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Elternbriefe in mehreren Sprachen erstellen" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.

Rückfragen

Fragen von Lehrkräften und Schulen

Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.

Dürfen Schülerdaten überhaupt durch einen solchen Ablauf laufen?

Ja, wenn der Ablauf dort läuft, wo die Schule ihre Daten ohnehin verarbeiten darf: auf dem Schulserver, beim Schulträger oder im Rechenzentrum des Landes, und wenn der Datenschutzbeauftragte die Beschreibung je Ablauf vorher gesehen hat. Keine Schülerdaten trainieren ein fremdes Modell, und ein Chatfenster im Internet gehört nicht dazu. Die drei Betriebsarten stehen unter Datensouveränität.

Wer bezahlt das, wenn die Schule kein Budget hat?

Der Träger. Bei öffentlichen Schulen ist das die Kommune oder der Kreis, oft mit Mitteln aus dem Digitalpakt, bei Privatschulen die Stiftung oder der Schulverein. Für eine einzelne Schule mit 40 Lehrkräften rechnet sich ein Umbau zum Festpreis selten, das sagen wir offen. Für einen Träger mit zehn Schulen, die dieselben Elternbriefe und Zeugnisformulare brauchen, sieht die Rechnung anders aus.

Ersetzt das IServ oder das Schulverwaltungsprogramm?

Nein. IServ, WebUntis und das Verwaltungsprogramm des Landes bleiben, wie sie sind; dort entstehen Noten, Stundenpläne und Mails. Unsere Abläufe lesen aus diesen Systemen und legen die Ergebnisse dort ab, wo die Schule sie erwartet: den Brief in der Dateiablage, die Bemerkung als Entwurf im Zeugnisprogramm. Was ein vorhandenes Modul schon kann, sagen wir in der Analyse.

Bewertet die KI dann meine Schülerinnen und Schüler?

Nein, und das ist eine Regel, keine Einstellung. Der Ablauf formuliert aus, was die Lehrkraft eingetragen hat: Noten, Beobachtungen, Fördermaßnahmen. Er markiert, wo etwas fehlt oder sich widerspricht, er schlägt keine Note vor und ordnet kein Kind ein. Die pädagogische Entscheidung bleibt bei Ihnen, und der Entwurf wird erst zum Zeugnis, wenn Sie ihn freigeben.

Übergabe

Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.

Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.

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