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Im Maschinenbau steckt die Handarbeit nicht in der Fertigung, sondern zwischen Vertrieb, Konstruktion und Service.

Ein Sondermaschinenbauer mit 450 Mitarbeitern: proALPHA als ERP, ein PLM neben dem CAD, Salesforce im Vertrieb, ein Service-Portal für die Kunden. Die Fertigung ist durchgetaktet. Daneben liest ein Vertriebsingenieur ein Lastenheft von 80 Seiten, eine Servicekollegin sucht zu einem Typenschildfoto die Stückliste von 2009, und die technische Redaktion wartet auf die zwölfte Sprachfassung einer Betriebsanleitung. Das ist Arbeit, die Fachleute bindet, ohne ihr Fach zu brauchen. KI im Maschinenbau setzt genau dort an: Ein Ablauf liest, sucht und übersetzt, die Fachleute entscheiden.

Skizze einer Fertigungshalle: Bearbeitungszentrum, daneben ein offener Schaltschrank, Kabeltrasse unter dem Dach.

Abläufe

Fünf Abläufe, die sich im Maschinenbau lohnen

Keine Liste aus dem Katalog, sondern die Abläufe, die wir in Maschinen- und Anlagenbaubetrieben immer wieder finden. Welche davon sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse, mit einer Spalte für das, was sich nicht lohnt.

  • Lastenhefte und Anfragen vorprüfen

    Exchange, CRM, ERP mit Auftragshistorie

    Ein Anlagenbauer bekommt typisch mehrere Dutzend Anfragen im Monat, ein Teil davon als Lastenheft mit 40 bis 150 Seiten. Der Ablauf liest jedes Dokument, zieht Anforderungen, Normen, Termine und Vertragsstrafen heraus und stellt sie neben vergleichbare Aufträge aus dem ERP. Abweichungen vom Standard markiert er mit Fundstelle. Über die Machbarkeit entscheidet der Vertriebsingenieur, nicht der Ablauf.

  • Ersatzteilanfragen im Service beantworten

    Service-Portal, Mail, ERP-Stücklisten, Seriennummern

    Kunden schicken ein Foto vom Typenschild, eine alte Teilenummer oder nur eine Beschreibung. Ein Betrieb mit einigen tausend Maschinen im Feld bearbeitet oft hunderte solcher Anfragen im Monat. Der Ablauf ordnet die Maschine über die Seriennummer zu, findet das Teil in der Stückliste des Auslieferungsstands, prüft Nachfolgeteile und legt dem Innendienst einen Angebotsentwurf vor. Ist die Zuordnung nicht eindeutig, fragt er nach, statt zu raten.

  • Artikelstamm im ERP bereinigen

    ERP, PLM, Einkaufsdaten, Normteilkataloge

    Ein ERP mit 100.000 und mehr Artikeln enthält nach zwanzig Jahren dieselbe Zylinderschraube in fünf Schreibweisen, Kaufteile ohne Merkmale und Leichen aus Projekten, die niemand mehr baut. Der Ablauf erkennt Dubletten über Merkmale, Lieferant und Zeichnungsnummer, vereinheitlicht Benennungen nach Ihren Regeln und legt Grenzfälle zur Prüfung vor. Jede Änderung ist protokolliert und rückgängig zu machen. Danach gelten die Regeln auch für jeden neuen Artikel.

  • Technische Dokumentation übersetzen und pflegen

    Redaktionssystem, Translation Memory, PLM, Terminologie

    Betriebsanleitungen, Ersatzteilkataloge und Datenblätter gehen typisch in zehn bis zwanzig Sprachen, und jede Konstruktionsänderung löst eine neue Runde aus. Der Ablauf übersetzt nur geänderte Bausteine, hält sich an Ihre Terminologie und prüft jede Fassung auf Zahlen, Einheiten und fehlende Abschnitte. Sicherheits- und Warnhinweise übernimmt er ausschließlich aus freigegebenen Bausteinen. Die Freigabe bleibt bei der technischen Redaktion.

  • Serviceberichte vom Einsatz ins System

    Service-App oder Formular, ERP, CRM

    Servicetechniker schreiben Berichte auf Papier, diktieren sie oder tippen sie abends ins Handy. Der Ablauf macht daraus einen strukturierten Servicefall: Maschine, Fehlerbild, Arbeitszeit, verbaute Teile, offene Punkte. Er bucht den Ersatzteilverbrauch vor, bereitet die Rechnung vor und meldet wiederkehrende Fehlerbilder an die Konstruktion. Der Techniker bestätigt den Bericht mit einem Klick, statt ihn zweimal zu schreiben.

Systeme

Typische Systeme im Maschinenbau

Die Landschaft ist gewachsen, oft über Jahrzehnte. Wir arbeiten über die Schnittstellen, nicht über die Oberfläche.

Systemvernetzung im Detail

  • ERPSAP S/4HANA und Business One, proALPHA, abas, Infor, Microsoft Dynamics 365
  • CAD und PLMSolidWorks, Siemens NX, Creo, Inventor, PDM- und PLM-Systeme mit Stücklisten und Zeichnungsständen
  • CRM und VertriebSalesforce, Microsoft Dynamics 365 Sales, CAS genesisWorld, Produktkonfiguratoren
  • ServiceService-Portale, Ersatzteilkataloge, Service-Apps für Techniker, Ticketsysteme
  • DokumentationRedaktionssysteme wie SCHEMA ST4, Translation Memories, Terminologiedatenbanken
  • KommunikationMicrosoft 365, Exchange, Teams, SharePoint

Einwände

Was im Maschinenbau besonders zählt

Die Einwände, die in Maschinenbaubetrieben zuerst fallen, und unsere Antwort darauf.

  • Exportkontrolle. Technische Daten zu gelisteten Gütern können nach der Dual-Use-Verordnung (EU) 2021/821 genehmigungspflichtig sein, auch wenn sie nur auf einen Server außerhalb der EU übertragen werden. Darum laufen Abläufe mit solchen Daten bei uns auf Modellen im Haus oder in Ihrem europäischen Rechenzentrum, abgestimmt mit Ihrem Exportkontrollbeauftragten.
  • Konstruktionsgeheimnisse. Zeichnungen und Konstruktionsdaten verlassen Ihr Haus nur, wenn Sie das je Ablauf schriftlich entscheiden, und kein Modell wird mit Ihren Daten trainiert; das steht im Vertrag, nicht im Prospekt.
  • Produkthaftung bei technischen Texten. Sicherheits- und Warnhinweise formuliert der Ablauf nie selbst, er übernimmt sie aus freigegebenen Bausteinen, und jede Fassung geht vor der Veröffentlichung durch die technische Redaktion.
  • Betriebsrat in der Fertigung. Unsere Abläufe verarbeiten Belege, Anfragen und Stammdaten, keine Leistung von Mitarbeitern; was protokolliert wird, steht vorher fest, und die Unterlagen für eine Betriebsvereinbarung nach § 87 Absatz 1 Nr. 6 BetrVG liefern wir mit.
  • Gewachsene Daten. Ein Artikelstamm aus zwanzig Jahren ist kein Hindernis, sondern meist der erste Ablauf: Daten in Ordnung bringen ist eine eigene Leistung mit eigenem Festpreis.

Nachweis

Ein Fall mit derselben Datenlage

Einen Maschinenbauer haben wir noch nicht als Kunden, das sagen wir vorweg. Was wir haben: zwei Industriekunden mit ERP, bei denen unsere Abläufe seit Jahren laufen. Bei einem börsennotierten Hersteller von Brennstoffzellen hängen Salesforce, SAP SuccessFactors und Freshdesk an einer Plattform mit zehn Domains. Bei einem technischen Distributor mit zwölf Standorten landen Anfragen regelbasiert in NetSuite. Der Fall mit der größten Datenlage stammt aus dem Handel: Ein Händler für Original-Ersatzteile aus der Industrie mit rund 50 Mitarbeitern führt Millionen Teile von 2.226 Herstellern im CRM. Die Datenlage gleicht der eines Maschinenbauers mit großem Ersatzteilgeschäft: Teilenummern in vielen Schreibweisen, Platzhalter, gestrichene Produkte und ein System, das nur eine begrenzte Zahl von Abfragen erlaubt.

Wir haben die Datenquelle zuerst bereinigt, dann Herstellertexte mit Faktenanker im realen Sortiment erzeugt, mit elf Qualitätsprüfungen und einem Rollback, das jeden Stand wiederherstellt. Ergebnis: 3,3 Millionen Seiten, 71 Prozent weniger Abfragen an das CRM. Die Fallstudie zeigt auch, was dabei schiefging und was wir daraus gelernt haben.

Fallstudie lesen

Preise

Preise

Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie die Ersatzteilanfrage oder die Bereinigung des Artikelstamms kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise.

Übergabe

Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.

Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.

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