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Zielgruppe

Stand

In der Prüfung geht die Woche nicht ins Urteil, sondern in 300 Mietverträge, die jemand abtippt.

Eine Prüfungsgesellschaft mit 250 Mitarbeitern an vier Standorten, Steuerberatung im selben Haus: Audicon AuditSolutions für die Prüfungsakte, IDEA für die Datenanalyse, DATEV DMS, ein Mandantenportal für die Anforderungsliste, Outlook für alles, was dort nicht landet. Beim Abschluss eines Handelskonzerns liegt ein Ordner mit 300 Mietverträgen auf dem Tisch: Laufzeiten, Verlängerungsoptionen, Indexklauseln, Kündigungsrechte. Ein Prüfungsassistent überträgt eine Woche lang Vertrag für Vertrag in eine Excel-Tabelle, damit der Prüfer die Leasingverbindlichkeiten beurteilen kann. Im Nachbarraum lädt eine Kollegin 400 Dateien aus dem Mandantenportal herunter, benennt sie um und ordnet sie den Prüffeldern zu, während die Saldenbestätigungen der Banken als Scan im Postfach liegen. KI für Wirtschaftsprüfer fängt deshalb nicht beim Prüfungsurteil an, sondern bei Nachweisen, Verträgen und Salden: lesen, zuordnen, abgleichen, und dem Prüfer vorlegen, was er beurteilen muss.

Anfrage

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Beschreiben Sie ihn in drei Sätzen. Wir melden uns am nächsten Werktag mit einer ersten Einschätzung, ob sich KI dort lohnt, und mit einem Terminvorschlag für ein Gespräch von 30 Minuten.

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Abläufe

Fünf Abläufe, die sich bei Wirtschaftsprüfern und Prüfungsgesellschaften lohnen

Das Produkt einer Prüfungsgesellschaft ist das Prüfungsurteil mit Siegel. Was davor liegt, ist Herunterladen, Zuordnen, Abtippen und Abgleichen. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.

  • Prüfungsnachweise zuordnen und Anforderungsliste nachhalten

    Mandantenportal, Sammelpostfach, Audicon AuditSolutions, DATEV DMS

    Für einen Abschluss fordert das Team 400 Unterlagen an; sie kommen über das Portal, per Mail und auf dem USB-Stick, in beliebiger Benennung. Der Ablauf liest jede Datei, erkennt Art und Periode, Kontoauszug, Inventurprotokoll, Gremienbeschluss, Vertrag, ordnet sie dem Prüffeld und der Position der Anforderungsliste zu, benennt sie nach Ihrem Schema und legt sie in der Prüfungsakte ab. Fehlendes, Unvollständiges und Unterlagen zur falschen Periode landen als Entwurf in der Nachforderung an den Mandanten. Der Prüfungsleiter sieht täglich den Stand je Prüffeld und gibt die Nachforderung frei.

  • Vertragsbestände durchlesen und bilanzrelevante Klauseln auslesen

    Datenraum, PDF-Verträge, Excel, Audicon AuditSolutions

    300 Mietverträge, dazu Leasing- und Kreditverträge, viele als Scan mit Nachträgen. Der Ablauf liest jeden Vertrag samt Nachträgen, zieht Beginn, Laufzeit, Verlängerungs- und Kündigungsoptionen, Indexklauseln, Mietstaffeln, Covenants und Sicherheiten heraus und legt sie in eine Prüftabelle mit Fundstelle je Zelle: Vertrag, Seite, Absatz. Widersprüche zwischen Vertrag und Nachtrag oder zwischen Tabelle und Buchwert markiert er, ebenso Verträge, die er nicht sicher lesen konnte. Der Prüfer prüft die Tabelle und springt per Fundstelle in den Vertrag; die Beurteilung nach HGB oder IFRS bleibt seine.

  • Saldenbestätigungen erzeugen, Rückläufer lesen und abgleichen

    Debitoren- und Kreditorenlisten, Word-Vorlagen, Sammelpostfach, Audicon AuditSolutions, Excel

    Aus Debitoren- und Kreditorenlisten des Mandanten wählt das Team 150 Adressaten, dazu alle Banken. Der Ablauf erzeugt die Bestätigungsschreiben aus Ihren Vorlagen mit den Buchwerten zum Stichtag, verwaltet Versand und Erinnerung nach Ihren Fristen, liest die Rückläufer als Brief, Scan oder Mail, gleicht bestätigten Saldo und Buchwert ab und bereitet Abweichungen mit Betrag, Begründung des Dritten und Vorschlag zur Aufklärung für den Prüfer auf. Offene Bestätigungen stehen in einer Liste mit Stand. Versendet wird nach Freigabe des Prüfungsleiters, und jeder Schritt steht in der Akte.

  • Journaldaten einlesen und Auffälligkeiten filtern

    SAP-Export, DATEV-Export, Audicon IDEA, CaseWare, Excel

    Der Mandant exportiert 2,4 Millionen Buchungszeilen aus SAP. Der Ablauf liest die Exporte, bringt sie in das Format für IDEA oder CaseWare, prüft Vollständigkeit gegen Saldenlisten und filtert nach den Kriterien, die Sie festlegen: Buchungen an Wochenenden und Feiertagen, runde Beträge, manuelle Buchungen auf Umsatzkonten, Buchungen durch Nutzer ohne Berechtigung, Stornoketten, Buchungen kurz vor dem Stichtag. Das Ergebnis ist eine Trefferliste mit Begründung je Treffer und ein Vorschlag für die Stichprobe nach Ihrer Methodik. Der Prüfer wählt die Stichprobe aus; der Ablauf dokumentiert Kriterien und Grundgesamtheit für die Akte.

  • Prüfungsberichte und Management Letters vorformulieren

    Vorjahresbericht, Audicon AuditSolutions, Word, DATEV DMS

    Jeder Prüfungsbericht baut auf dem Vorjahr auf: Auftrag, Gegenstand, Feststellungen, Lagebericht, Bestätigungsvermerk nach den Mustern des IDW. Der Ablauf nimmt den Vorjahresbericht, zieht die neuen Zahlen aus dem Abschluss, übernimmt Feststellungen aus den Arbeitspapieren mit Verweis auf das Prüffeld, formuliert den Management Letter aus den dokumentierten Schwächen und markiert jede Passage, die eine Beurteilung braucht oder sich zum Vorjahr geändert hat. Für 120 Berichte im Jahr entsteht so ein Rohbau mit Verweisen statt eines leeren Dokuments. Der verantwortliche Wirtschaftsprüfer schreibt die Beurteilung, siegelt und unterschreibt; danach fasst der Ablauf den Bericht nicht mehr an.

Systeme

Typische Systeme bei Wirtschaftsprüfern und Prüfungsgesellschaften

Die Prüfungsakte ist das Zentrum, darum herum liegen Datenanalyse, DMS, Mandantenportal und die Systeme des Mandanten. Der Prüfungsassistent ist die Schnittstelle dazwischen.

Systemvernetzung im Detail

  • PrüfungsakteAudicon AuditSolutions, CaseWare, DATEV Abschlussprüfung, Wolters Kluwer TeamMate
  • DatenanalyseAudicon IDEA, ACL, Excel, Power BI
  • Dokumente und PortalDATEV DMS, d.velop, Mandantenportale, Datenräume
  • RechnungswesenDATEV, Addison, Lohn- und Anlagenbuchführung
  • Beim MandantenSAP, Microsoft Dynamics, DATEV, Exporte als CSV
  • KommunikationMicrosoft 365, Exchange, Sammelpostfächer, Teams

Einwände

Was bei Wirtschaftsprüfern und Prüfungsgesellschaften besonders zählt

Die Einwände, die in Prüfungsgesellschaften zuerst fallen, und unsere Antwort darauf.

  • Verschwiegenheit nach § 43 WPO und § 203 StGB. Mandantendaten bleiben in Ihren Systemen oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag, je Ablauf dort, wo Sie es festlegen; als Dienstleister verpflichten wir uns schriftlich zur Verschwiegenheit, und keine Mandantendaten trainieren ein fremdes Modell. Welche Daten je Ablauf wohin fließen, steht in einem Dokument, das in Ihre Qualitätssicherung passt.
  • Dokumentation nach den Prüfungsstandards des IDW. Jeder Ablauf schreibt in die Prüfungsakte, was er gelesen, wie er zugeordnet und welche Regel er angewandt hat, mit Zeitstempel und der Person, die freigegeben hat. Kriterien, Grundgesamtheit und Stichprobe sind als Dokument hinterlegt, nicht als Einstellung in einem Werkzeug. So lässt sich der Schritt bei einer Kontrolle durch Kammer oder APAS zeigen.
  • Unabhängigkeitsregeln begrenzen gemeinsame Werkzeuge. Die Abläufe hier arbeiten für die Prüfung, mit Daten des geprüften Mandanten, und schreiben nichts in dessen Systeme; das ist keine Nebenleistung. Wo Steuerberatung und Prüfung im selben Haus sitzen, trennen wir Abläufe und Zugriffe nach Mandant und Funktion, und der Unabhängigkeitsabgleich bei neuen Mandaten lässt sich als eigener Ablauf bauen.
  • Konzernmandanten schließen Cloud-Dienste außerhalb Europas aus. Dann läuft das Modell im Haus oder auf einem EU-Server, und der Ablauf ist so gebaut, dass Sie die Betriebsart je Mandat umstellen können, ohne ihn neu zu bauen. Die Betriebsart steht in der Auftragsdokumentation, die Sie dem Mandanten vorlegen. Für Journaldaten großer Konzerne ist das der Normalfall, nicht die Ausnahme.
  • Prüfungsurteile dürfen nicht auf Modellausgaben beruhen. Tun sie auch nicht. Der Ablauf ordnet zu, liest aus, gleicht ab und filtert; jedes Ergebnis trägt die Fundstelle im Beleg, und der Prüfer sieht das Original mit einem Klick. Was er beurteilt, hat er gesehen. Das Arbeitspapier ist der Beleg plus die Prüfung durch den Menschen, nicht die Ausgabe eines Modells.

Nachweis

Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen

Große Bestände nach Regeln zu prüfen und jede Übernahme rückholbar zu halten kennen wir von einem unabhängigen Händler für Industrie-Ersatzteile mit rund 50 Mitarbeitern: Millionen Teile von 2.226 Herstellern in Salesforce, Texte mit Faktenanker recherchiert, elf Qualitätsprüfungen vor jeder Übernahme, bitgleiches Rollback, Rollout von zehn Herstellern je Woche mit Wochenbericht und Stoppschalter; 3,3 Millionen Seiten, und die Salesforce-Abfragen sanken um 71 Prozent. Prüfregeln, Herkunft je Wert und Rückholbarkeit sind dasselbe Handwerk wie eine Vertragstabelle mit 300 Zeilen.

Schiefgegangen ist dort: Die ersten Texte nannten veraltete Konzernzugehörigkeiten, seither gilt die Regel, Fakten nur mit Datum und Quelle zu übernehmen. Und eine Prüfung auf Umlaute fehlte in der ersten Woche. Übertragen auf die Prüfung: Jede Zelle der Vertragstabelle trägt Fundstelle und Stand des Nachtrags, und die Prüfliste gilt erst nach dem ersten Mandat als vollständig.

Fallstudie: Produktdaten in Millionenmenge

Preise

Preise für Wirtschaftsprüfer und Prüfungsgesellschaften

Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Prüfungsnachweise zuordnen und Anforderungsliste nachhalten" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.

Rückfragen

Fragen von Wirtschaftsprüfern und Prüfungsgesellschaften

Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.

Dürfen Mandantendaten eines Prüfungsmandats durch eine KI laufen?

Ja, wenn Sie festlegen, wo das Modell läuft, und das vertraglich geregelt ist. Für Journaldaten, Verträge und Nachweise bauen wir mit Modellen im Haus oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag, die Verschwiegenheitsverpflichtung unterschreiben wir, und keine Ihrer Daten trainiert ein fremdes Modell. Je Mandat lässt sich die Betriebsart umstellen. Welche Daten je Ablauf wohin fließen, steht unter Datensouveränität.

Ersetzt das IDEA oder AuditSolutions?

Nein, es füttert beide. IDEA bleibt das Analysewerkzeug, AuditSolutions die Akte; der Ablauf übernimmt das, was heute davor liegt: Dateien herunterladen und zuordnen, Verträge abtippen, Rückläufer lesen, Exporte aufbereiten. Er übergibt über die Import-Formate, die diese Systeme vorsehen. Wo eine Funktion Ihrer Prüfungssoftware bereits reicht, sagen wir das in der Analyse.

Wie viel Zeit bindet das im Prüfungsteam?

Die Analyse braucht drei Tage mit zwei Prüfungsassistenten, einem Prüfungsleiter und einem Partner für eine Stunde am Tag. Der Umbau braucht einen Ansprechpartner für Methodik, Vorlagen und Freigaben, meist aus der Qualitätssicherung. Beim ersten Mandat läuft der Ablauf parallel zur Handarbeit, der Assistent vergleicht jede Zeile; danach prüft er nur noch, was markiert ist.

Wir sind eine Gesellschaft mit 30 Mitarbeitern. Lohnt sich das?

Unter etwa 50 Mitarbeitern rechnet sich ein eigener Umbau zum Festpreis selten, das sagen wir offen. Ausnahme sind Gesellschaften mit wenigen, aber großen Mandaten, bei denen die Vertragsmenge den Umbau trägt. Sonst lohnt sich der Weg über ein Netzwerk oder einen Verbund, der denselben Ablauf für mehrere Gesellschaften betreibt. Der Potenzial-Check gibt eine erste Einschätzung.

Übergabe

Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.

Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.

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