Zielgruppe
Die Tabelle frisst im Großverfahren die Wochen, die der Verwaltung fehlen.
Eine Verwalterkanzlei mit 120 Mitarbeitern an vier Standorten: winsolvenz.p4 als Verfahrenssoftware, DocuWare für die Akte, beA für den Verkehr mit dem Gericht, ein Sammelpostfach je Verfahren. Ein Großverfahren mit 3.000 Gläubigern bringt 3.000 Forderungsanmeldungen: Briefe, Faxe, PDF-Anhänge mit Rechnungen, Kontoauszügen und Mahnungen. Drei Sachbearbeiter übertragen vier Wochen lang Gläubiger, Betrag, Rang und Grund in die Tabelle, prüfen Anlagen auf Vollständigkeit und nehmen zwischendurch die Anrufe derselben Gläubiger an, die wissen wollen, ob ihre Anmeldung angekommen ist. Der Verwalter unterschreibt am Ende Zeilen, die er nicht lesen konnte. KI für Insolvenzverwalter beginnt deshalb beim Posteingang des Verfahrens: lesen, der Tabelle zuordnen, mit der Buchhaltung des Schuldners abgleichen und dem Sachbearbeiter nur noch vorlegen, was er feststellen oder bestreiten will.
Anfrage
Welcher Ablauf kostet Sie bei Insolvenzverwaltern und Insolvenzkanzleien am meisten Zeit?
Beschreiben Sie ihn in drei Sätzen. Wir melden uns am nächsten Werktag mit einer ersten Einschätzung, ob sich KI dort lohnt, und mit einem Terminvorschlag für ein Gespräch von 30 Minuten.
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Abläufe
Fünf Abläufe, die sich bei Insolvenzverwaltern und Insolvenzkanzleien lohnen
Das Produkt eines Verwalters ist die Entscheidung über Verwertung, Fortführung und Quote. Der Weg dahin besteht aus Lesen, Übertragen und Antworten. Welche dieser Abläufe sich bei Ihnen rechnen, zeigt die Analyse.
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Forderungsanmeldungen lesen und der Tabelle zuordnen
winsolvenz.p4, LEXolution, DocuWare, Sammelpostfach
In einem Verfahren mit 3.000 Gläubigern kommen die Anmeldungen als Brief, Fax und PDF, mit Rechnungen, Mahnungen und Kontoauszügen als Anlage. Der Ablauf liest Gläubiger, Forderungsbetrag, Zinsen, Rang und Forderungsgrund, legt den Datensatz für die Tabelle an, prüft die Anlagen auf Vollständigkeit und gleicht den Betrag mit der Buchhaltung des Schuldners ab. Markiert wird, was abweicht: Betrag höher als die offene Rechnung, Rang ohne Begründung, Anlage fehlt, Gläubiger doppelt angemeldet. Der Sachbearbeiter prüft die markierten Zeilen und entscheidet über Feststellung oder Bestreiten. In die Tabelle kommt nur, was er freigegeben hat.
Daten in Ordnung bringenLeistung -
Gläubigeranfragen sortieren und beantworten
Exchange, Sammelpostfächer, winsolvenz.p4, Telefonnotizen
Nach dem Eröffnungsbeschluss gehen in einem großen Verfahren täglich 100 bis 200 Anfragen ein: Ist meine Anmeldung angekommen, wann kommt die Quote, warum wurde bestritten, wohin schicke ich die Nachbesserung. Der Ablauf ordnet jede Mail und jede Telefonnotiz dem Verfahren und dem Gläubiger zu, liest den Stand aus der Tabelle und bereitet eine Antwort vor, die nur Angaben enthält, die dieser Gläubiger erhalten darf. Fragen zur Quote oder zu Bestreitensgründen gehen mit Entwurf an den Sachbearbeiter. Gesendet wird nach Freigabe, und jede Antwort liegt in der Akte.
Vertrieb und KommunikationLeistung -
Zahlungsflüsse auswerten und Anfechtung vorsortieren
DATEV, Kontoauszüge als CSV, Buchhaltung des Schuldners, Excel
Die Buchhaltung eines Schuldners mit 40.000 Buchungen im letzten Jahr liegt als DATEV-Export und als Kontoauszüge vor. Der Ablauf liest die Zahlungen der letzten drei Monate vor dem Antrag, führt Empfänger über verschiedene Schreibweisen zusammen, erkennt Zahlungen außerhalb des üblichen Zahlungsverhaltens, Rückführungen an Gesellschafter und Zahlungen nach Mahnung oder Ratenvereinbarung und legt je Empfänger eine Übersicht mit Datum, Betrag und Beleg an. Markiert wird, was nach den Regeln der §§ 129 ff. InsO Anlass zur Prüfung gibt. Ob ein Anfechtungsanspruch verfolgt wird, entscheidet der Verwalter nach Durchsicht; der Ablauf liefert Liste und Belege.
Daten in Ordnung bringenLeistung -
Berichte an Gericht und Gläubigerausschuss vorbereiten
winsolvenz.p4, Word-Vorlagen, DocuWare, beA
Zum Berichtstermin und zu jedem Zwischenbericht erwartet das Gericht denselben Aufbau: Verfahrensstand, Masse, Verwertung, Tabelle, Prognose. In einer Kanzlei mit 300 laufenden Verfahren sind das jeden Monat Dutzende Berichte, deren Zahlen in winsolvenz stehen und deren Sätze jemand aus dem Vorbericht kopiert. Der Ablauf zieht Zahlen und Ereignisse seit dem letzten Bericht aus Verfahrenssoftware und Akte, füllt die Vorlage der Kanzlei in der Form des zuständigen Gerichts und markiert jede Stelle, an der eine Einschätzung nötig ist. Der Verwalter schreibt die Einschätzung und gibt frei; versandt wird über beA.
Texte und Inhalte in MengeLeistung -
Verträge des Schuldners prüfen und Fristen erfassen
DocuWare, winsolvenz.p4, Fristenkalender, Microsoft 365
Bei Übernahme eines Betriebs mit 80 Mitarbeitern liegen 200 Verträge im Ordner: Miete, Leasing, Energie, Lieferanten, Wartung, Software. Der Ablauf liest Vertragspartner, Laufzeit, Kündigungsfrist, Sonderkündigungsrechte und monatliche Belastung, legt je Vertrag einen Datensatz an und berechnet aus Eröffnungsdatum und Vertragsregeln die Termine, an denen der Verwalter sein Wahlrecht ausüben oder kündigen muss. Verträge ohne Laufzeitangabe, mit Insolvenzklauseln oder in widersprüchlichen Fassungen werden markiert. Die Fristen stehen im Kalender, bevor der erste Vermieter anruft; was gekündigt oder fortgeführt wird, entscheidet der Verwalter.
Werkzeuge, die zu Ihnen passenLeistung
Systeme
Typische Systeme bei Insolvenzverwaltern und Insolvenzkanzleien
Die Verfahrenssoftware trägt die Tabelle. Daneben liegen Akte, Postfächer, die Buchhaltung des Schuldners und die Portale von Gericht und Agentur, und zwischen diesen Systemen wird übertragen.
- Verfahrenssoftwarewinsolvenz.p4, LEXolution, RA-MICRO, AnNoText
- Akte und DokumenteDocuWare, Kanzlei-DMS, Scanstrecken, Papierakten
- Buchhaltung und BankDATEV, Buchhaltungsexporte des Schuldners, Kontoauszüge als CSV, Excel
- Gericht und VeröffentlichungbeA, insolvenzbekanntmachungen.de, Gerichtsportale, Online-Anträge der Bundesagentur für Arbeit
- KommunikationMicrosoft 365, Exchange, Sammelpostfächer je Verfahren, Telefonanlage
Einwände
Was bei Insolvenzverwaltern und Insolvenzkanzleien besonders zählt
Die Einwände, die in Verwalterkanzleien zuerst fallen, und was wir darauf antworten.
- Haftung des Verwalters nach § 60 InsO. Der Ablauf stellt nichts fest und bestreitet nichts; er legt vor. Jede Zeile der Tabelle trägt die Anmeldung, aus der sie stammt, jede Berichtszahl ihre Quelle, und das Protokoll zeigt, wer wann freigegeben hat. Das macht die Arbeit gegenüber Gericht und Gläubigerausschuss nachvollziehbarer als die Übertragung von Hand unter Zeitdruck.
- Verschwiegenheit nach BRAO und § 203 StGB. Verfahrensdaten bleiben in Ihren Systemen, der Datenfluss ist je Ablauf offengelegt, und wir verpflichten uns als Dienstleister schriftlich zur Verschwiegenheit nach § 203 Absatz 4 StGB. Für Schuldner- und Gläubigerdaten wählen wir die Betriebsart im Haus oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag; kein Verfahren trainiert ein fremdes Modell.
- Schuldnerdaten gehören Dritten: Mitarbeitern, Kunden, Banken. Darum arbeitet jeder Ablauf mit dem Mindestmaß: Für die Tabelle braucht er Gläubiger und Forderung, nicht die Personalakte. Welche Felder gelesen werden, wo sie verarbeitet werden und wann sie gelöscht sind, steht je Ablauf in der Dokumentation, die Ihr Datenschutzbeauftragter vor dem Start sieht.
- Jedes Gericht erwartet seine eigene Form. Die Vorlagen je Gericht und Bundesland sind Regeln, keine Hindernisse: Der Ablauf hält je Gericht Gliederung, Anlagenreihenfolge und Begriffe vor und füllt sie mit den Daten des Verfahrens. Kommt eine neue Anforderung aus Köln oder Hamburg, wird die Vorlage einmal angepasst, nicht in jedem Bericht neu.
- Die Verfahrenssoftware ist geschlossen. Wir arbeiten über die Import- und Exportwege, die winsolvenz, LEXolution oder RA-MICRO vorsehen, nicht an der Datenbank vorbei. Vorbereitung und Prüfung laufen daneben, eingespielt wird in dem Format, das die Software erwartet, und jeder Import ist bitgleich rückholbar.
Nachweis
Was wir aus vergleichbaren Abläufen mitbringen
Was der Ablauf für die Tabelle braucht, haben wir in anderer Form gebaut: Für einen unabhängigen Händler für Industrie-Ersatzteile mit rund 50 Mitarbeitern haben wir Millionen Datensätze von 2.226 Herstellern in Salesforce aufbereitet, jeder Datensatz mit Faktenanker und Quelle, elf Qualitätsprüfungen vor dem Einspielen, bitgleiches Rollback für jeden Stapel, Rollout von zehn Herstellern je Woche mit Wochenbericht und Stoppschalter. Eine Forderungstabelle ist kleiner, aber die Anforderung ist dieselbe: jede Zeile mit Beleg, jede Änderung protokolliert, jeder Stapel zurückholbar.
Was dort schiefging, gehört dazu: Die ersten Texte nannten veraltete Konzernzugehörigkeiten, weil die Quelle alt war; seitdem gilt die Regel, dass jede Angabe Datum und Quelle trägt. Und eine Prüfung auf Umlaute fehlte in der ersten Woche. In einer Verwalterkanzlei heißt das: Jede Zeile der Tabelle trägt Datum und Dokument der Anmeldung, und die Prüfliste wird vor dem Verfahren mit Ihren Sachbearbeitern geschrieben, nicht nach dem ersten Fehler.
Preise
Preise für Insolvenzverwalter und Insolvenzkanzleien
Analyse, Umbau und Begleitung haben feste Preise, die öffentlich auf unserer Seite stehen, und nach jeder Stufe entscheiden Sie neu. Was ein Ablauf wie "Forderungsanmeldungen lesen und der Tabelle zuordnen" bei Ihnen kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest: Vorgehen und Preise. Wo sich KI nicht lohnt, steht das ebenso in der Analyse.
Rückfragen
Fragen von Insolvenzverwaltern und Insolvenzkanzleien
Was im ersten Gespräch zuerst gefragt wird. Weitere Antworten stehen unter Fragen und Antworten.
Dürfen Gläubiger- und Schuldnerdaten durch eine KI laufen?
Ja, wenn Sie als Verwalter bestimmen, wo das Modell läuft, und das vertraglich geregelt ist. Für Tabelle, Anfragen und Buchhaltungsdaten bauen wir mit Modellen im Haus oder auf EU-Servern unter Auftragsverarbeitungsvertrag, keine Daten trainieren ein fremdes Modell, und die Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 Absatz 4 StGB unterschreiben wir. Welche Felder je Ablauf wohin fließen, dokumentieren wir vor dem Start; die drei Betriebsarten stehen unter Datensouveränität.
Ersetzt das winsolvenz oder LEXolution?
Nein. Die Verfahrenssoftware bleibt das führende System für Tabelle, Masse und Berichte. Unsere Abläufe arbeiten davor und daneben: Sie lesen, was in Post und Postfach kommt, bereiten Datensätze und Entwürfe vor und spielen sie dort ein, wo die Software sie erwartet. Was die Software selbst schon kann, etwa die Tabellenführung oder den Quotenlauf, bauen wir nicht nach; das sagt die Analyse.
Lohnt sich das für eine Kanzlei mit zwanzig Mitarbeitern?
Mit zwanzig Mitarbeitern und überwiegend Regelverfahren rechnet sich ein Umbau zum Festpreis selten, das sagen wir offen. Anders liegt es, wenn regelmäßig Großverfahren mit tausenden Gläubigern dazukommen oder sich mehrere Kanzleien einen Ablauf teilen, etwa Verwalter derselben Region mit gemeinsamem Backoffice. Der Potenzial-Check gibt in zehn Minuten eine erste Einschätzung.
Wie viel Zeit kostet uns der Umbau im laufenden Verfahren?
Die Analyse dauert drei Tage mit den Menschen, die die Tabelle führen, meist zwei Sachbearbeiter und ein Verwalter. Für den Umbau brauchen wir einen Ansprechpartner, der Regeln bestätigt und Zugänge freigibt. Der erste Einsatz läuft parallel: In einem laufenden Verfahren prüft der Sachbearbeiter zwei Wochen jeden Vorschlag gegen seine eigene Erfassung, danach nur noch die markierten Zeilen.
Verweis
Weiterlesen zu KI für Insolvenzverwalter
Übergabe
Der erste Schritt ist ein Gespräch von 30 Minuten.
Sie erzählen uns von dem Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich KI dort lohnt und was der nächste Schritt wäre. Ob danach eine Ablaufanalyse folgt, entscheiden Sie.